Düsselblume

Gärtnern und was mich sonst noch so interessiert...

Mittwoch, 24. Juni 2015

Ernte und Bodenpflege


Ich bin noch sehr mit dem Giersch und seiner Entferung aus vielen Teilen meines Gartens beschäftigt, aber hier sind ein paar Bilder von dem, was ich ich in diesem Jahr so geerntet habe.



Salat Till

Rund um meine dicken Bohnen, Salate & Co. wird vor dem sanften Gießen mit der Gießkanne mit Aufsatz der Boden mit dem Grubber gelockert und dadurch gelüftet.



Himbeeren zum Direktverzehr


Von meinen Gartennachbarn werde ich immer wieder an Blatt-, Wurzel- und Blüten-Tage erinnert, damit meine Kräuter- und Gemüsepflänzchen auch am richtigen Tag gesät und geerntet werden.



Rosenblüten
für Tee und Gelee



Getrocknet habe ich noch verschiedene Kräuter wie Salbei und Zitronenmelisse und ein wenig Gemüse wie junge Zuckererbsen-Schoten und einige Kohlrabi konnte ich auch schon genießen.

Was als nächstes so ansteht: im Garten faulenzen und Lieblings-Bücher lesen!



Freitag, 19. Juni 2015

Wir nähen wieder

Ein weiteres kleines Näh-Projekt entsteht


Anfänge einer Stern-Schablone

Vier Frauen der Familie gestalten Quadrate für eine neue Babydecke.

Da wir dazu gelernt haben, wurde direkt zu Anfang ein Motto gewählt.

 Und das Thema sind Sterne!

Was bisher geschah

Im letzten Jahr starteten schon einmal vier Frauen unserer Familie mit den Anfängen eines Kleinen Näh-Projekts  Wir nähten jede ein Quadrat für eine Decke für ein neues Baby in der Verwandtschaft. Und was dabei heraus gekommen ist, sieht man beim Klick hier: Fertigstellung des kleinen Näh-Projektes

 

Auswahl der Stoffe 

Punkte als Unterlage
Eine sehr kreative Frau unserer Familie hat diesmal für die Auswahl der Stoffe gesorgt und so wird wohl ein besonders harmonisches Baby-Decken-Design entstehen.








Zu dem Zeitpunkt der Auswahl war noch nicht klar, ob das neue Baby ein kleiner Junge oder ein Mädchen sein wird.

 

 

Positionen ausprobieren
Wie ging das nochmal?

Ach ja, bügeln, bügeln, bügeln -
So habe ich mich also wieder mit Applikationen und mehr beschäftigt.









Besser hätte ich dann doch vorher nochmal in den Posts vom letzten Jahr  nachgeguckt. Dann hätte ich jetzt kein Vliesofix unter meinem Bügeleisen ;-)


Jetzt nur noch aufnähen....


... und fast fertig ist das Quadrat!

Ob daraus wohl eine Familien-Tradition entstehen wird?

Unterstützt von der lieben Helen, einer leidenschaftlichen Näherin und Patchworkerin, die mir diesmal mit ihren Schneideutensilien für die Patchwork-Technik helfen wird, die Quadrate aller fleißigen Schneiderinnen zuzuschneiden und zusammen zufügen, geht es demnächst weiter.

Wie es weiter gegangen ist seht ihr in diesem nächsten Post.

Sonntag, 14. Juni 2015

Was macht uns frei? - Puzzlestein 1 - Frei im Bewusstsein



Kiwiblüte in Düsseldorf



Wie schafft man einen sanften Übergang zu einem System, das uns frei machen würde?

Ob das der Paradigmenwechsel ist, von dem immer gesprochen wird?
Das wir ein System, das auf Mangel aufgebaut ist, indem es unsere Bedürnisse schürt, in ein System verwandeln, das auf Fülle aufgebaut ist, und uns frei macht?


Ich sammle Puzzlesteine für die Gestaltung eines freien Lebens.

Hier ist einer:

Frei im Bewusstsein

Thich Nath Than - German Retreat: First Dharma Talk

 - Thich Nath Than - Im Hier und Jetzt Zuhause sein

und

- Thich Nath Than - Buddhas Lehren für ein glückliches Leben


Samstag, 6. Juni 2015

Das Bristol-Pound - eine Alternativ-Währung

Vor einigen Tagen saß ich wieder mitten im Wald auf dem Hügel zwischen Wuppertal und Langenberg in dem schönen Seminarraum der Silvio-Gesell-Tagungsstätte.





 
Es gab dort einen Vortrag von Michael aus England, in dem er seine Erfahrungen mit dem Bristol-Pound mit uns teilte.












Die Währung in Bristol funktioniert gut. In 800 Einrichtungen und Geschäften kann man mit dem Bristol-Pound bezahlen.

Aber warum sollte man sich eigentlich mit einer Alternativ-Währung beschäftigen?

Ich finde, das ganz besondere an dem System ist, dass man im kleinen Rahmen ausprobieren kann, wie ein Bank-System ganz ohne Zinsen funktioniert.


Aber zudem stärkt es auch die regionale Wirtschaft.
Die Transition Town Bewegung möchte widerstandsfähige Städte und Regionen schaffen. Und dort wird gesagt, daß unsere Regionen zur Zeit wirtschaftlich gesehen wie löchrige Eimer sind.
Die Menschen geben ihr Geld im Supermarkt aus und von dort fließt es zum größten Teil gleich wieder weg aus der Region .


Und zusätzlich ist so eine Alternativ-Währung ein Backup-System, das man in Krisenzeiten als Ersatz für die offizielle Währung nutzen kann.





Von Anfang an wurde mit einem großen Aufwand stadtweit und sogar international Werbung für das Bristol-Pound gemacht.
Auf einem Platz mitten in der Stadt - einem traditionellen alten Marktplatz - erfolgte eine Auftakt-Veranstaltung. Zu dem Zeitpunkt hatten schon 300 Geschäfte zugesagt, dass man bei ihnen mit dem Bristol-Pound bezahlen kann.

Zur Unterstützung der Hintergrundarbeit fließen auch EU-Gelder.

So erfolgreich wie das Bristol-Pound ist auch der "Chiemgauer" im Süden von Deutschland.

Michael aus Bristol hörte in der Diskussion nach dem Vortrag von einigen dort verwirklichten Ideen, die er als Anregung nach Bristol mitnehmen wollte.

Ich finde, es lohnt sich, sich nicht erst mit dem Thema zu beschäftigen, wenn eine Krise solche Maßnahmen nötig macht.


Weiterführende Informationen:


http://www.chiemgauer.info/

http://bristolpound.org/

Montag, 1. Juni 2015

Die Schetinin-Schule am schwarzen Meer


Die Anastasia-Buchreihe handelt von einer Frau aus der Taiga in Russland, die eine neue natürliche mit der Natur verbundene Lebensweise für die Menschen vorschlägt.

Eine besondere Schule aus Russland wird in den Anastasia-Büchern erwähnt.

In dieser Schule am schwarzen Meer werden die Kinder so behandelt, als ob sie schon alles Wissen in sich trügen und im Unterricht nur daran erinnert werden müssen.

Mein Eindruck - nachdem ich einige Videos über die Schule gesehen habe - ist, dass die Kinder dort den großen Zusammenhang und die universellen Gesetze hinter all den Bildungsthemen kennen lernen.
Der Unterricht findet in Gruppen statt, in denen sich Kinder verschiedenen Alters, solche, die das Wissen schon haben und welche, die es erst noch lernen wollen, treffen, und ein Raum für Fragen und das Erforschen eröffnet wird.


In diesem 12-Minuten-Video erfährt man von Schülern und dem Direktor, was das besondere an der Schule ist:



Schetinin Schule TEKOS Russisches Lyzeum am Schwarzen Meer 1


Richard Kandlin hörte als 8-jähriger im Umfeld einer deutschen Lebensgemeinschaft von der Schule und ging als 14-jähriger von Deutschland nach Russland. Er berichtet nun von 4 Jahren, die er an der Schetinin-Schule in Russland verbracht hat:

Lernmethoden der Schetinin Schule von Richard Kandlin. Teil 1 Vortrag

Lernmethoden der Schetinin Schule von Richard Kandlin. Teil 2 Fragen


Er gründete einen Verein, um das Wissen weiter zu geben:

http://gaia-energy.org/tag/richard-kandlin/


2014 hielt er schon einmal einen Vortrag in Klagenfurt in Österreich:

Richard Kandlin (17) - Natürliches lernen an der Schetinin Schule (LAIS-Schule) 

Veröffentlicht am 22.07.2014 von den Gründern der LAIS-Schule in Österreich:
Inhalt des Vortrags: "In jedem Kind steckt ein Genie. Die meisten Lehrer wissen nur nicht, wie sie das Genie aus ihren Schülern herauslocken sollen.
— Hirnforscher Dr. Gerald Hüther

AUF DEN PUNKT GEBRACHT

Kinder haben wahrlich erstaunliche Talente. Bei Lieblingsfilmen und Büchern können sie problemlos auswendig mit sprechen , 196 Pokémons fließend aufzählen und fremde Sprachen in wenigen Monaten (er)lernen.Wäre es nicht fantastisch, unsere Kinder könnten sich ebenso spielend Mathematik, Physik, Geschichte, Biologie und andere Natur- und Geisteswissenschaften aneignen?
Die drei Säulen des Lernens:

BEZIEHUNG, STRUKTUR, RAUM

Wer glaubt, beim Lernen gehe es darum, Fakten zu büffeln, der liegt völlig falsch; Einzelheiten machen nur im Zusammenhang Sinn, und es ist dieser Zusammenhang und dieser Sinn, der die Einzelheiten interessant macht. Und nur dann, wenn die Fakten in diesem Sinne interessant sind, werden wir sie auch behalten.
— Manfred Spitzer, Lernen - Gehirnforschung und die Schule des Lebens

BEZIEHUNG

Eine bewusst gestaltete, gelungene Beziehungskultur ist essentiell für eine gute und damit erfolgreiche Schule.

Inhaltliches und soziales Lernen gehen Hand in Hand. Das Gedeihen der Beziehungen wird mit Methoden des Psychodramas (z.B. Rollenspiele) und der Soziometrie aktiv unterstützt.

Kinder und Jugendliche sind eingeladen, sich selbst und ihre Gefühle und Bedürfnisse auszudrücken und Gefühle und Bedürfnisse Anderer anzunehmen. Durch unterschiedliche Sichtweisen können entstehende Konflikte konstruktiv gelöst werden. Die Vielfalt in der Gruppe wird als Bereicherung erlebt.

STRUKTUR

Gemeinsam gestaltete Strukturen geben den Kindern und Jugendlichen jene Sicherheit, die als Basis für natürliches Lernen dienen.

LERN- UND SPIELGRUPPEN

Kinder und Jugendliche organisieren sich selbständig in sogenannten Lern- und Spielgruppen zu 6-8 Personen, unterstützt von einem Lernbegleiter oder einer Lernbegleiterin. Jedes Kind ist gleichzeitig LehrerIn und SchülerIn. Die Leitungsrolle in der Gruppe wird von den Kindern abwechselnd übernommen.

STRUKTUR DES LERNENS

Natur- und Geisteswissenschaftliche Inhalte werden in einer logisch aufeinander aufbauenden Abfolge erlernt. In 6-12 Wochen wird ein fachliches Themengebiet erarbeitet, bis die Gruppe den Inhalt in all seinen Kontexten erforscht und verstanden hat. Darüber hinaus erwerben die Kinder und Jugendlichen auch Kompetenzen durch Mitverantwortung in der Organisation und Gestaltung des Schulalltags (z.B. Reinigung, Bauen, Gärtnern und Kochen, etc.).

NATÜRLICHES LERNEN MIT SCHAUBILDERN

Schaubilder geben von Beginn an einen klaren Überblick über den gesamten Umfang eines Faches und ermöglichen dadurch, spezifische Inhalte stets in einem größeren Kontext zu verstehen. Von einem Schaubild ausgehend werden daraufhin die Unterthemen erarbeitet, je nach Interesse bis ins kleinste Detail. (siehe Struktur des Lernens - Details)

RAUM

Ein Kind hat drei Lehrer: Der erste Lehrer sind die anderen Kinder. Der zweite Lehrer ist der Lehrer. Der dritte Lehrer ist der Raum
— Sprichwort aus Schweden
Lernen findet überall und jederzeit statt. Gemeinsam gestaltete Räume sowie Natur sorgen für das notwendige Umfeld.

Die Raumgestaltung wird von Kindern und Jugendlichen gemeinsam mit den LernbegleiterInnen geplant und umgesetzt. Auch natürliche Umgebung (Kultur- und Naturlandschaften) sowie Tiere sind ein wesentlicher Teil der LAIS Schule.

Kinder und Jugendlichen lernen häufig in Projekten, beim Konstruieren, Bauen, Kochen, Gärtnern, kreativen Gestalten oder genießen die Stille im eigenen Rückzugsbereich. Es entsteht Freiraum, um eigenen Interessen und Projekten nachzugehen.

Ernährung spielt eine entscheidende Rolle, da sie die Aufnahmefähigkeit von Lerninhalten sowie die körperliche und geistige Gesundheit beeinflusst. Die Schule strebt durch Gartenbau eine Selbstversorgung mit Obst, Gemüse und Kräutern an.

Der Vortrag fand am Mittwoch den 16.Juli 2014 im Jugendgästehaus Klagenfurt, Neckheimgasse 6, 9020 Klagenfurt statt."

Weiterführende Informationen:


Es gibt noch einige Videos mehr über die Schule, wenn du bei Youtube nach dem Begriff "Schule schwarzes Meer" suchst.

Bei Salve-TV werden die Anastasia-Bücher durch Konstantin Kirsch vorgestellt und besprochen:
 
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