Düsselblume

Gärtnern und was mich sonst noch so interessiert...

Montag, 25. Mai 2015

Vereinfachung des Lebens - Wie startet man am besten?

Für alle, die das Thema "Vereinfachung des Lebens" auch spannend finden:

Hier sind ein paar Vorschläge von Joshua Fields von den Minimalists im Interview mit Radio Neuseeland
 

3 Dinge, die man tun kann, um zumindest schon mal auf der Dinge-Ebene das Leben zu vereinfachen


1. Überlegen: Welchen Wert könnte es für dich haben, wenn du weniger Sachen hast?

2. Mit dem Minimalismus-Spiel starten und 30 Tage lang jeden Tag ein Teil mehr aussortieren. Dann hat man schon mal 500 Teile weniger und das macht einen Unterschied.

3. Und alle Dinge, von denen man sagt, die könnte ich irgendwann mal gebrauchen, aussortieren.






Sonntag, 17. Mai 2015

Larry Santoyo – ein Permakultur-Designer aus Los Angeles

Er designed nicht nur essbare Landschaften, sondern Gesellschaft. Und das in Los Angeles.
 
In diesem Interview, das ich mir noch mehrmals anhören werde, beschreibt Larry Santoyo, was in seinem Kursen passiert und wie dort ein urbanes Permakultur Design entwickelt wird:


In seinen Kursen identifizieren sie Bedürfnisse aller gesellschaftlicher Bereiche. Daraus entstehen ganz neue Berufe.
Wenn es wirkliche Bedürfnisse sind, so sagt er in dem Interview, werden die Berufe die daraus entstehen, erfolgreich und sinnvoll für die Gesellschaft sein.....


Sonntag, 10. Mai 2015

Neue (alte) Haushalts-Technik - Himbeerblätter-Tee-Herstellung

Him- und Brombeerblätter sollen eine gute Grundlage für einen Haustee sein. Das ist ein Tee, der nicht so sehr medizinisch wirkt, sondern täglich getrunken werden kann.

Durch einige Himbeeren in meinem Garten habe ich mich damit beschäftigt, eine neue sehr einfache Haushaltstechnik zu lernen - die Fermentation der Himbeerblätter, die dann ein Hauptbestandteil meiner Teemischung werden sollen.


Frisch gepflückte Himbeerblätter

Man breitet die Blätter zum trocknen einige Stunden aus, bis sie leicht angewelkt wirken. Dann schneidet man sie etwas kleiner, besprenkelt sie mit Wasser, rollt mit einem Nudelholz drüber und knetet sie, und gibt sie dann für ca. zwei Tage in ein Leinen-Säckchen (das ich auch noch in eine Plastiktüte gewickelt habe). Dort entsteht die Fermentation.

Wenn man sie herausholt, zupft man die Blätter auseinander. Dann duftet es herrlich nach Rosenblüten.
Jetzt breitet man sie nochmal aus, um sie endgültig zu trocknen.




Eine weitere Zutat der Teemischung werden Holunderblüten sein. In nicht mehr allzu ferner Zukunft werden sie blühen und dann gesammelt und getrocknet.




Montag, 4. Mai 2015

1. offizieller Foodsharing-Standort in Düsseldorf

In Düsseldorf gibt es jetzt den 1. offiziellen regelmäßigen Foodsharing-"Fairteiler"* im SP-Saal hinter der Bibliothek auf dem Uni-Gelände.
An jedem Dienstag ab 19 Uhr werden dort gerettete Lebensmittel verteilt - bald vielleicht sogar täglich.

Am Dienstag vor drei Wochen habe ich dort auf einem großen Tisch die Banane für meinen Smoothie bekommen. Von außen war die Schale schon sehr dunkel, aber von innen sah sie noch prima aus und gab dem Giersch-Brennessel-Ananas-Mix genau den richtigen Geschmack.

Gerettete Lebensmittel an der Uni
Wenn der Rosenkohl schon ein wenig gelb ist, der Rucola am nächsten Tag leicht angewelkt nicht mehr verkauft werden kann, dann sind es genau diese Lebensmittel aus den Geschäften, die vor der Tonne bewahrt und von den Foodsharing-Leuten abgeholt werden.
 
Für dieses Obst, Gemüse und die Kühlwaren werden dauerhafte Standorte gesucht, um sie kostenlos weiter zugeben.
Im optimalen Fall gibt es einen Schrank für Trockenwaren und einen Kühlschrank an so einem "Fairteiler".

Organisiert wird die Lebensmittel-Rettung über das Internet.
Auf der Webseite  https://foodsharing.de/ kann jeder auch privat einen Essenskorb aufmachen, und sich an einem beliebigen Ort zur Übergabe der abzugebenden Lebensmittel treffen.


Die Ankündigung für den Dienstag im SP-Saal erschien auf der Foodsharing-Webseite mit folgendem Text:

"Hallo liebe Menschen!
Heute ist es wieder soweit: im SP-Saal der HHU sind frisch gerettete Bio-Lebensmittel - zumeist Gemüse, aber auch Chips zum Beispiel.. zur Abholung bereit gestellt! Der Saal befindet sich hinter der ULB, vor dem ASTA-Trakt..
Dort findet heute Abend wie jeden Dienstag ab 19 Uhr eine kulturelle Veranstaltung mit wechselnden Aktionen statt - schaut einfach ab sofort da vorbei..."

In Köln und Essen haben sie schon länger dauerhafte Verteiler-Stellen, z.B. gibt es einen Schrank auf dem Gelände des urbanen Gartens Neuland in Köln-Bayenthal.


Um selbst ein Lebensmittelretter zu werden, der im Einzel- oder Großhandel abholen kann, muss man bei einem Quiz auf der Webseite mitmachen. Die Informationen für die Antworten findet man dort größtenteils im Foodsharing-Wiki, das nach der Anmeldung oben rechts auf der Webseite hinter einem Fragezeichen sichtbar wird.
Da geht es bspw. um die Abwicklung bei der Abholung, den Umgang mit den Geschäften und die Kommunikation unter den Lebensmittelrettern.

Es werden dringend Leute gesucht, die bei den Abholungen mitmachen oder einen "Fairteiler" betreuen.

Infos zu verschiedenen Fairteilern in Düsseldorf:

Wenn man sich auf der Foodsharing-Webseite angemeldet hat, kann man den verschiedenen Fairteiler-Seiten beitreten und wird aktuell über die Standorte informiert.

Standort Uni Düsseldorf Stand 1.7.2015: Inzwischen ist der Standort am Dienstag ein Ort für den Lebensmittel-Austausch zwischen Einzelpersonen geworden, also zur Zeit keine Fairteiler-Stelle für gerettete LM aus den umliegenden Geschäften.
Ich vermute, das wird sich aber im Laufe der Zeit nach Klärung einiger Fragen wieder ändern.
15.11.2015: Nach Start des neuen Semesters gibt es wieder am jedem Dienstag Abend um 19 Uhr einen Lebensmittel-Austausch auch von gerettetem Gemüse aus den Geschäften im SP-Saal.

Ein weiterer Fairteiler entsteht zur Zeit in der Markthalle "Leben-findet-Stadt" in der Uedesheimerstr. 2. in Volmerswerth. Montags und dienstags am späten Nachmittag ist dort regelmäßig geöffnet. Für den Nachbarschafts-Austausch stehen ein großer Kühlschrank, ein Regal und ein Tisch bereit. Dort wird auch aus den Geschäften gerettetes Gemüse weiter gegeben.
http://lebenfindetstadt.tumblr.com/

Stand 8.9.2015: Und der nächste Fairteiler ist gerade in Gerresheim gestartet. Im Zentrum Plus, Am Wallgraben 34 findet ab jetzt ein Austausch von geretteten Lebensmitteln statt.

Stand 29.11.2015: Der Umsonstladen im Hinterhof in der Heerstr. 19 in Oberbilk hat jetzt auch einen kleinen Foodsharing-Kisten-Fairteiler. Da es dort keinen Kühlschrank gibt, kann dort nur Obst, Gemüse und Trockenware weiter gegeben werden. Geöffnet ist dort freitags und samstags von 14 - 18 Uhr.



Freitag, 1. Mai 2015

Ein neuer Lernort entsteht

In der Nähe von Wuppertal, ganz genau auf dem S-Bahn-Weg von Wuppertal nach Langenberg und Essen, liegt das Windrather Tal, in dem einige Bio-Bauern das Gemüse für unsere Bioläden anbauen.

Ganz zu Anfang des Windrather Tals gibt es eine S-Bahn-Station. Sie hat den schönen Namen Rosenhügel. Und genau auf dem obersten Punkt eines waldigen Hügels neben der Station liegt die Silvio-Gesell-Tagungsstätte.
Die Familie Bangemann und Freunde, die dort eineTagungsstätte organisieren, haben die Vision, dort einen neuen Lernort entstehen zu lassen.

Im März gab es einen Einführungs-Vortrag in dem schönen Seminarraum. Durch die vielen Fensterfronten hatte man den Eindruck mitten im Wald zu sitzen.

Die Initiativ-Gruppe rund um den neuen Lernort zeigte in einem kleinen Theaterstück, warum und welche Vision neuer Bildungswege ihnen am Herzen liegt.

Ein Absolvent der alternativen Business-school Knowmads aus Amsterdam, beschrieb danach seine Erfahrungen, die er mit dem freigestalteten Bildungsprogramm und den selbst erarbeiteten Strukturen und Lerninhalten in den Niederlanden gemacht hat.

Für Menschen, die an dem 1. Lernjahr an dem neuen Lernort in der Silvio-Gesell-Tagungsstätte  teilnehmen und ihn mitgestalten wollen, gibt es im Sommer ein 2-wöchiges Sommercamp. Auf dem Laufenden wird man gehalten, wenn man sich in den Newsletter einträgt.

Jonathan und Daniela aus dem Kernteam des neuen Lernorts wohnen bereits einige Zeit auf dem Grundstück der Silvio-Gsell-Stiftung in einem Tippi.

In diesem Video beschreiben sie, wie sie ihr Leben als Kreativ-Wanderer fast ohne Geld gestalten.





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