Düsselblume

Gärtnern und was mich sonst noch so interessiert...

Mittwoch, 18. Februar 2015

Aranya - ein Permakultur-Designer aus England

Durch meine Online-Permakultur-Studien bei Geoff Lawton aus Australien habe ich einen kleinen Einblick in die interationale Permakultur-Szene erhalten.

Um den Design-Prozess für ein Projekt zu verstehen und zu gliedern war es sehr hilfreich für mein Abschluss-Design und seine Herausforderungen, dass ich dabei das Buch

Permaculture design - A step by step guide von Aranya

entdeckt habe.

Aranya ist ein englischer Permakultur-Lehrer. Hier berichtet er über eins seiner Design-Projekte, seinen Mobil Home-Garten, und hier geht es zu seiner Webseite.

Die Themen in seinem Buch umfassen:
  • systems and patterns, design frameworks, land based design and beyond, working as part of a design team, site surveying and mapping, client interviews, working with large client groups, identifying functions and setting goals, choosing systems and elements, placement and integration, different design formats, implementation and maintenance planning, presenting your ideas to clients

Und hier noch die Überschriften:

Part One - Preparations/Vorbereitungen
Observation Skills
Effective Design

Part TWO - The Design Process
Drawing you base map

Recording site information

The client interview

Analysis

Placement

Design Proposal

Implementation

Maintenance and Evaluation

Presenting to a Client

Part Three - Beyond Land Based Design
Beyond Land Design
Reflecting on the Process
A Call to Action

Ein guter Führer, um zu lernen, nachhaltige lebensfreundliche Räume für Mensch und Natur in der Stadt und auf dem Land zu gestalten.

Donnerstag, 5. Februar 2015

Neue Kultur? Neue Erkenntnisse!

Beim Tausch-Rausch konnte ich wieder wichtige Erkenntnisse sammeln.




In meinem letzten Post "Ist unsere Zukunft eine Verschenkekultur?" dachte ich darüber nach, wie das eigentlich von den Ursprüngen her so gemeint ist, mit dem Tauschen und mit den wirtschaftlichen Prozessen, in denen wir leben.
 
Und jetzt habe ich die Lösung gefunden:

Wir sind dazu da, uns gegenseitig zu ermöglichen, unsere Träume zu leben

Wenn wir unsere Tauschmittel dazu benutzen, andere zu unterstützen, ihre Herzenswünsche zu erfüllen, kommt alles ins Fließen.

In einer kleinen Runde überlegten wir nämlich beim letzten Mal gegen Ende, was denn eigentlich jeder von uns am liebsten anbieten würde?

Ein Wunsch von jemandem war, uns auf seinen selbst gebauten Instrumenten etwas vorzuspielen.

 

So erlebten wir diesmal ein Stein-/Gong-Konzert. In aller Welt gesammelte große und kleine flache Steine, die auf dicken Seilen auf einem Tisch lagen und ein großer Gong, der an einem riesigen selbst gebauten garderobenähnlichen Holzgerüst hing, erzeugten durch ihre Klänge bei Kerzenschein eine wunderschöne Stimmung.



Und indem wir nun unsere "Mäuse" für das Konzert gaben, hat der Musiker die Möglichkeit uns zu unterstützen, indem er unsere Angebote wahrnimmt.

Was für ein Spaß, wenn jemand genau das einbringt, was sein Herzenswunsch ist und Andere es zu schätzen wissen...


eine "Maus" beim Tausch-Rausch
Und wie findet man heraus, was man wirklich gerne anbieten möchte und was der eigene Traum ist, der nicht konditioniert von unserem wirtschaftlichen System ist?

Wieder einiges, worüber ich mir Gedanken machen werde...

Sonntag, 1. Februar 2015

Terra Preta - die schwarze Erde

Ganz wichtig für die Erzeugung von Nahrungsmitteln ist es, selber nährstoffreiche Erde herstellen zu können, in der man etwas Gesundes anbauen kann.

Was ist in diesem Zusammenhang das besondere an der schwarzen Erde, die man Terra Preta nennt?

In dem folgenden etwas längeren Video kann man einiges darüber erfahren:

The secret of El Dorado

Durch Forschungen versuchte man herauszufinden, wie denn die Leute am Amazonas überleben konnten, da die wenig nährstoffreiche Erde dort gar keine Möglichkeit bot, etwas anzubauen, von dem sich die große Menge an Menschen ernähren konnte.

Dann entdeckte man, dass es an den Küstengebiete des Amazonas eine besondere von Menschen hergestellte schwarze Erde gab. Ungefähr 10 Prozent des Amazonasgebietes weisst diese Erde auf.

Holzkohle, die sich über Jahrhunderte in der Erde hält und Mineralien einlagern kann, war ein wesentlicher Bestandteil dieses Bodens.

Inzwischen forscht man daran, ob sich dort auch Mikroorganismen einlagern, die sich immer wieder erneuern. Dies wäre eine sehr wichtige Entdeckung, da auf diese Weise dauerhaft fruchtbare Böden für die Welternährung eine große Rolle spielen können.

Auch bei uns in Norddeutschland wurden schon einzelne Vorkommen von Terra Preta gefunden. Auch werden dort Versuche auf Feldern gemacht.



Weiterführende Informationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Terra_preta
http://www.planet-wissen.de/natur_technik/wald/amazonien/terra_preta.jsp










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