Düsselblume

Gärtnern und was mich sonst noch so interessiert...

Freitag, 23. Januar 2015

Der Winter - Zeit für ein paar schöne Online-Workshops übers Gärtnern - 1

Auf den Praxisseiten der Webseite von Anstiftung & Ertomis, einer Stiftung zur Förderung der urbanen Gärten und der Selbermacher-Werkstätten, findet man eine gute Übersicht, um sich im Winter noch mal etwas Wissen für das nächste Gartenjahr anzueignen.


 
Einblick in den Garten eines Erhalters alter Gemüsesorten


Da gibt es Webinare zu den Themen "Rund ums Saatgut", "Keimen und Wachsen",  "Mischkultur", "Düngung" und "Kübelgärtnerei" und viele Praxisblätter....

http://www.anstiftung.de/urbane-gaerten/praxisseiten-urbane-gaerten/1434-gaertnerische-grundlagen










Sonntag, 18. Januar 2015

Das kleine Näh-Projekt ist fertig

Die Idee entstammt ursprünglich aus einem Quilt-Buch, das wir vor Jahren mal geliehen hatten. Dort war beschrieben, wie die Frauen eines Dorfes jede ein Stück einer Decke zu einem festlichen Anlass genäht haben. Die Decke wurde dann bspw. zu einer Hochzeit geschenkt.

Im  1. Post zum Kleinen Näh-Projekt im August habe ich über die Näh-Anfänge berichtet. Eine Decke für ein neues Baby in der Familie sollte entstehen.

Und so hat sich das Kleine Näh-Projekt weiter entwickelt:
Vier Frauen unserer Familie haben jede ein Quadrat für den Bezug der Kinderwagen-Decke gestaltet.

Nicht alle haben sich an die Vorgaben gehalten. Dafür ist es jetzt besonders schön und individuell geworden.

Das sind die einzelnen Quadrate:
























Im nächsten Schritt wurden sie auf einen dunkelblau-karierten Stoff genäht...




...und dieser Stoff kam dann auf einen Kissenbezug, der je nach Jahreszeit mit einer dünnen oder dicken Decke gefüllt werden kann.

Hier ist das fertige Design-Objekt:




Es ist übrigens ein kleiner Junge geworden...

Und nochmal vielen Dank an die liebe Helen, die mit vielen guten Ideen und praktischer Näh-Erfahrung das Projekt begleitet hat.

Mittwoch, 14. Januar 2015

Ist unsere Zukunft eine Verschenkekultur?

Wie ist dieses natürliche Leben, in dem wir alle in Fülle leben - ohne die anderen davon überzeugen zu müssen, uns etwas abzukaufen oder sonst wie den Mangel an Energie in Form vom Tauschmittel Geld zu stillen?

Freiwillig gerne geben wir als Tauschmittel unseren persönlichen Ausdruck, das sinnvolle Einbringen in eine Gemeinschaft, besondere Talente und die Liebe in unserem Herzen, wenn wir in einem Umfeld leben, das eine Entfaltung unserer Persönlichkeit fördert.

Vor ein paar Tagen war ich beim Tausch-Rausch in Langenberg, einem wunderbaren kleinen Städtchen im Bergischen mitten zwischen den größeren Städten Düsseldorf, Essen und Wuppertal gelegen.

"Mäuse" beim Tausch-Rausch in Langenberg


Im Bürgerladen der Transition Initiative Langenberg-im-Wandel trifft sich ein kleines Tausch-Netzwerk am Anfang jeden Monats, in dem vorwiegend selbstgemachte Dinge getauscht werden.
Die Währung dort sind die "Mäuse", die hand-designed auf Papierzetteln zu einem Tauschwert gelangen, indem man darauf unterschreibt und jemanden findet, der darauf gegenzeichnet.


Besonders gefällt es mir bei diesem Tausch-Rausch, weil dort jeder so niedrigschwellig wie bei einem kleinen Markt verschiedene Tauschmittel mitbringen kann, und die Förderung der Kreativität der Teilnehmer im Mittelpunkt steht.

Da gab es selbst gestrickte Mützen, selbst gebackenes Vollkorn-Brot, Aufstriche und mehr.

Eine Tauscherin bringt gestrickte Mützen und Handschuhe mit


Mitgebracht hatte ich...

... Kräutersalz und getrocknete Apfelringe


In so einem kleinen Netzwerk sind im Kleinen die Prozesse zu erkennen, die sich im Großen so ganz unüberschaubar auch in unserer Gesellschaft abspielen.

Ist der natürliche Zustand eigentlich eine Verschenkekultur, in der man immer freiwillig gibt, wenn man den Bedarf bei jemandem feststellt?

Hier konnte ich die Prozesse gut beobachten und folgende Kritierien näher unter die Lupe nehmen:

Was bedeutet es, in so einem Tauschkreis die Energie anzuheben und aus dem Mangeldenken in ein Bewusstsein von Fülle zu gelangen?
Ist das Ziel dann eine Verschenkegemeinschaft?

Tauschangebot Buch über Atlantis 
Liegt es an den Bedürfnissen, die in unserer Gesellschaft so unnatürlich und hoch sind, dass dem Mangel gehorchend, für den Markt Billigware produziert wird, sodass dann die Menschen, die etwas aus dem Herzen geben, keine Abnehmer mehr finden?

Befindet man sich beim Tauschrausch im Mangel mit seinem Tun und Denken und versucht nur durch das Weitergeben irgendwelcher Ware an "Mäuse" zu kommen?

Hatte man Muße und hat mit Liebe die Dinge hergestellt, die man dort weitergeben möchte?


Hat man den Bedarf in der Gemeinschaft wahrgenommen und sein Angebot darauf ausgerichtet?

Wie müsste das Netzwerk sein, damit man immer fröhlich ohne Bedenken "Mäuse" in Umlauf bringt und somit die anderen fördert?

Wie sieht es auf, wenn bei irgendwem das Tauschen stockt?  Ruft man "Halt - Stopp", hier ist jemand unter uns, der nichts mehr zum tauschen hat. Wir müssen das System noch mal überdenken.

Wie findet man heraus, was man wirklich gerne geben möchte?

Bei diesem Besuch habe ich im Direkttausch einen kleinen Vortrag über die versunkene Stadt Atlantis vom Autor des weiter oben abgebildeten Buches gegen eins meiner Kräutersalze erhalten.


Organisiert von der Initiative Langenberg-im-Wandel gibt es auch eine offzielle Alternativ-Währung für die Region, die Deilbachblüten:

Gehäkelte Deilbachblüten am Fenster vom Bürgerladen


Mein Studium der Zusammenhänge lässt noch viele Fragen offen....

Wie es mit dem Thema weitergeht, seht ihr in diesem nächsten Post.

Linkliste:
http://www.langenberg-im-wandel.de/  (Es ist für uns alle an der Zeit, unser Schicksal und das unserer Kinder und Enkelkinder in die Hand zu nehmen)




Samstag, 10. Januar 2015

Permakultur-Videos von Geoff Lawton

Geoff Lawton, Permakultur-Lehrer aus Australien, hat ein neues Video veröffentlicht. Er zeigt eine Permakultur-Farm in Californien:


From Monoculture to Permaculture

"...When Warren Brush bought a run down orchard near Ventura, California, he knew he was in for the ride of his life transforming it into a Permaculture farm. From an an original monoculture persimmon, apple and avocado orchard, its a risky challenge to turn this all around and announce you are now also running a creamery and a heritage pig system and a farm stall and then there are the walnuts and the orchards and...well, you get the idea..."


Fragen, die bei einem Permakultur-Design zur Bildung nachhaltiger Systeme eigentlich eine Rolle spielen sollten:

Macht es Spaß? Erfordert es nur so viel Arbeitszeit, wie man ohne Stress bewältigen kann?
Schliesst es gesunde Kreisläufe und nutzt die Ressourcen, die natürlicherweise zur Verfügung stehen?
Ist es krisensicher?
Und gibt man der Umgebung etwas zurück und schafft so Nachhaltigkeit und Mehrwert für die Region?

Hat Warren Brush all das auch berücksichtigt?

Schöne Momente mit dem Video wünscht euch Anke




Donnerstag, 1. Januar 2015

Ermutigung zu neuen Wohnformen


Die liebe Geli, Stadtteil-Nachbarin und Quelle besonders schöner Tipps, hat mir den Link zu diesem Interview zugeschickt.


WDR5, Redezeit mit Niklaas Maak: "Weg mit dem Eigenheim"

http://www.wdr5.de/sendungen/neugiergenuegt/redezeit/niklasmaak100.html

"...Maak plädiert für einen radikalen Kurswechsel: Die Architektur müsse sich neuen Formen der Gemeinschaft öffnen und sich von der Fixierung auf das Einfamilienhaus in Suburbia lösen. In den Städten sollten neuen Wohnformen entwickelt werden, wo eine neue Balance zwischen privaten Wohnen und gemeinschaftlichem Wohnen gefunden werden müsse..."


Eine halbe Stunde, die neue Wohnperspektiven eröffnet!


ein kleines Lehmhaus entsteht, urbaner Garten Neuland, Köln



Ein schönes Neues Jahr!




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