Düsselblume

Gärtnern und was mich sonst noch so interessiert...

Montag, 28. Dezember 2015

Die Patchwork-Baby-Decke ist fertig ...

 Zwischendurch ein kleines Lebenszeichen -
Ich bin eine ganze Weile nicht zum schreiben gekommen und möchte doch den Post veröffentlichen, den ich vor ein paar Monaten schon vorbereitet hatte. Es fehlten nur noch ein paar Bilder, die ich jetzt eingefügt habe.


Die Patchwork-Baby-Decke ist fertig ...

... und was ich dem Baby, das übrigens ein kleines Mädchen geworden ist,  sehr für eine schöne Entwicklung im 1. Lebensjahr wünsche, findet sich gut erklärt in den GU-Heften, von denen man einige bei uns im Bio-Laden findet:










Die neue Decke für den Kinderwagen besteht aus diesen 4 Quadraten mit Applikationen. Jedes Quadrat wurde individuell von einer Frau aus der Verwandtschaft hergestellt:


















Das Baby einer Schneiderin aus dem letzten Jahr bekam diese Baby-Decke vor kurzem (nun schon etwas längerem) mit wärmerer oder leichterer Innendecke für das Babybett oder den Kinderwagen als Geschenk zur Geburt.

Und so ging das mit der Gestaltung und der Patchwork-Technik:
Helen half und hatte ein Lineal, einen Rollschneider und eine Schneidematte zum Streifen schneiden mitgebracht.


Erst wurden jeweils zwei Quadrate an den Mittelstreifen genäht, dann wurde alles passend zurecht geschnitten, so dass man in der Mitte quer noch einen Streifen einsetzen konnte.
Zum Schluss wurden das Ganze dann noch mit rosa Quadrat-Streifen umrandet.



Alle vier Ecken noch mit Herzen versehen ...




... und dieses gepatchworkte "Kunstwerk" haben wir dann auf den Kissenbezug genäht.


Ich hoffe, dass es ein fröhliches munteres Menschenkind sein wird, mit schönen Zeiten auf dieser Erde!

Die Anfänge:  Ein weiteres kleines Näh-Projekt entsteht


Mittwoch, 7. Oktober 2015

WHAT THEY TAUGHT YOU...


They taught you
that you were small.
They told you
that you were incomplete, limited.
That there was something missing.
Some deficiency. Something 'wrong' with you.
(They believed in 'right' and 'wrong').
That you were 'less than'.
And others were 'more than'.

They sold you a lie.
They fed you a nightmare.
That love was conditional.
That you had to work for it.
Earn it. Be 'good enough' for it.
That the source of your self-worth
existed outside of you.
And was outside of your control.
And was dependent upon
doing better.
Being faster. Smarter. Louder. Quieter.
Being taller, prettier, more accomplished.
Achieving better grades.
Climbing high. Descending when told.
Making more. Having more.
Money. Certificates. Titles.
Praise. Applause.
Building a better image.
Constructing a better me.
A better version.
An upgrade.
It was all a lie.
You were loveable exactly as you were.
In your original form.
From the beginning, you were whole.
And complete.
And worthy.
Worthy of love.
Worthy of good quality attention.
Worthy of empathy.
Worthy of safety.
Worthy of dignity, respect.
Your feelings mattered,
even the uncomfortable ones.
Your body was beautiful,
even with its imperfections.
Your voice was sacred,
even when they didn't agree.
Your success mattered,
but your failures were also pure.
Your world mattered.
Your being mattered.
Your in-breath mattered.
Your out-breath too.
They taught you that you were small.
They told you that you were incomplete, limited.
That there was something missing.
Some deficiency. Something wrong with you.
That you were 'less than'.
And others were 'more than'.
They were mistaken, always.
Yet forgive them, Father;
they knew not what they were doing;
for they were taught the same.
- Jeff Foster www.linvingwithoutacentre.com

Freitag, 24. Juli 2015

das Sommercamp am Neuen Lernort Wuppertal und eine Sommer-Blog-Pause

Mitten in einem Wald auf einem kleinen Berg liegt der "Neue Lernort Wuppertal" der Silvio-Gesell-Tagungsstätte.


Sommercamp-Gemeinschafts-Tippi hinter Bäumen

Dort gab es ein 2-wöchiges Sommercamp, an dem ich einige Tage teilgenommen habe - und es ist noch nicht zu Ende - denn morgen wird es dort ein Abschiedsfest geben.


Wildkräuter-Malven-Salat
Ein bisschen war es so, als würde man in einer Lebens- oder Dorfgemeinschaft leben. Es gab jede Menge menschlichen Austausch und es mischten sich die Generationen.
Besonders die Mütter mit kleinen Babys waren begeistert von dem Dorf-Feeling, denn über die unproblematische Betreuung ihrer Kinder durch die anderen Teilnehmer, konnten sie in Ruhe an den verschiedenen Veranstaltungen teilnehmen.

Schon morgens um 7.00 Uhr gab es Meditation und eine Councel-Runde und bevor die Vormittags-Arbeiten starteten wurde rund um das Sommercamp Wildkräuter für das Mittag- und Abendessen gesammelt.




 
die Wuppertaler Freilichtbühne entsteht
Danach, am Vormittag, konnte man entweder an der Freilichtbühne oder an dem kleinen Lehm-/Strohballen-Haus genannt Expo-Rotunde mitarbeiten.










Oder man half bei den Vorbereitungen für das Mittagessen und kochte, schnippelte und spülte zusammen mit einer wechselnden Küchen-Crew in der Outdoor-Foodsharing-Küche.



Dachkonstruktion für die Expo-Rotunde




Bewegungstheater, kreatives Schreiben, Vorträge über alternative Wirtschafts- und Geldmodelle, Bau eines Solarkocher, Herstellung von Ur-Tinkturen .... waren u.a. Thema in den vielen Workshops, die Nachmittags stattfanden.











Einige Helfer aus dem Ausland, z.B. aus England, Spanien und Litauen fanden über die Internet-Plattform http://www.workaway.info/ dorthin.



die Expo-Rotunde

Der Neue Lernort soll ein Ort "... zum Entwickeln, Ausprobieren, Einüben und Weiterentwickeln von neuen Arbeits-, Wirtschafts-, Lern- und Lebensformen ..." werden.






 Ich bin gespannt, wie es dort weitergeht.

 Ich mache eine kleine Sommer-Blogpause, denn es ist viel zu tun.
 


Aber gleichzeitig beschäftige ich mich weiter innerlich und äußerlich mit den Themen, die mir wichtig sind: Vereinfachung des Lebens, Visionen für eine neue Zukunft, Kreativität, Achtsamkeit und meine Mini-Teil-Selbstversorgung ...

Alles Liebe sendet Anke

*Alle Fotos: Wuppertaler Freilichtbühne


Donnerstag, 16. Juli 2015

Tiny houses

Hier mal wieder etwas von der Tiny House Bewegung aus Amerika.

Beim Klick auf das Bild folgt das Filmchen "Eine Tiny-House-Gemeinschaft in Portland stellt sich vor":






Inzwischen rückt so etwas wie eine Tiny-House-Gemeinschaft auch hier in erreichbare Nähe. Ich habe beim Sommercamp am "Neuen Lernort in Wuppertal" jemanden kennengelernt, der eine 10.000,00-Euro-Haus-Siedlung in unserer Region bauen will:

http://www.10000-euro-haus.de/


Dienstag, 7. Juli 2015

Was macht uns frei? - Puzzlestein 3 - Führung des Herzens

Das besondere an Lena ist, dass sie eine höhere Wahrnehmung der geistigen Welt um uns herum hat. Sie berichtet in den Videos bei Youtube, wie sie zu der Führung ihres Herzens gefunden hat und wie man dadurch immer mehr zu einem Zustand positiver Energie im eigenen Innern finden kann.

Sie hat sich sehr früh von den möglichen Berufsbildern, die ihr in unserem System angeboten wurden, abgewandt, und ist zu der Erkenntnis gekommen, dass jeder von uns schon einen Beruf hat, nämlich eine Berufung, die wir in uns tragen.
Es geht nicht um Sicherheit und Geld, sondern darum, so gut wie möglich auf die Freude im eigenen Inneren zu hören und das eigene Potential in die Welt zu bringen:





Ganz konkret spürt sie in sich hinein und tut genau das, was sie dort fühlt.

Wäre dir z.B. danach, dich auf die Hängematte zu legen und zu faulenzen, so tust du es. Ist dir danach, einen großen Salat zu machen, und Freunde einzuladen, so tust du es.

Auch wenn es oberflächlich betrachtet zunächst egoistisch erscheint, kommt man dadurch mit der Zeit in einen Zustand von Liebe und hat immer mehr an Andere weiter zu geben.
In der Psychologie wird das, worauf sie hört, "Innere Stimme" und der Zustand, der daraus resultiert, "Flow" genannt.

Hier ein kleiner Praxisteil : Herzensmeditation mit Lena


Als Warnung für Alle, die wir noch nicht in einem bewussten persönlichen Austausch mit Gott, unserem Schutzengel und anderen uns wohlwollenden geistigen Wesen sind, möchte ich ganz besonders auf die Videos von Detlef Schönenberg hinweisen, in denen er beschreibt, wie vorsichtig man im Umgang mit der geistigen Welt sein muss und welche Probleme daraus resultieren können:
 

 Detlef Schönenberg - Gefahren beim Umgang mit der geistigen Welt


Donnerstag, 2. Juli 2015

Was macht uns frei? - Puzzlestein 2 - Kühlsysteme

Es muss doch eigentlich einfach gehen, das Leben???

Bei allem, was uns zu abhängig von äußeren Quellen macht, die auch noch technisch und anfällig für alles Mögliche sind, frage ich mich: Wie ist es eigentlich gemeint? Wie geht ein einfaches gesundes Leben?

Es muss Lösungen geben, die uns nicht in neue Abhängigkeit wie Folgekosten und -arbeit verwickeln.

Und, puh, heute, an dem Tag, an dem es sehr heiß ist, mit tropischen Temperaturen, da entdecke ich mein eigenes kleines Kühlsystem.

Ich sitze vor dem Computer und ein ganz leichter Schweißfilm hat sich auf meiner Haut gebildet, und da entdecke ich, wie der Luftstrom meiner Nase meine Haut kühlt.
Da ist sie, die Lösung, ganz umsonst zu haben und nur ein wenig Aufmerksamkeit ist nötig, um sie zu entdecken.

Meine Nase ist der einfache mir mitgegebene Ventilator, ein Bestandteil meiner natürlichen Klimaanlage.

Die Lösungen sind da, nur haben wir sie oft vergessen bzw. sind sie uns in unserem Konsum-System, das wohl gut für uns sorgen will - uns aber auch in Abhängigkeiten verwickelt - oft nicht mehr bewusst.
Wir brauchen nicht unbedingt eine technische Lösung.


In der Permakultur sucht man für die Gestaltung von Lebensräumen nach einfachen Beispielen in der Natur und schaut sich dort die Lösung ab.

Kiwi im Schwarzwald als Klimaregulator

Um z.B. ein gutes Wohnklima zu schaffen, macht man sich in einem Permakultur-Design das Laub der Bäume zunutze.

So werden auf der Südseite von Häusern Bäume gepflanzt, deren Blätter im Sommer Schatten geben und im Herbst nach dem Laubabwurf monatelang die Sonnenstrahlen durchlassen, um Wärme zu geben.
Auch kann ein Teichsystem an dem Standort beschattet durch die Bäume im Sommer Kühle geben und im Winter die Wärme der Sonne reflektieren.

Ich bin weiter auf der Suche nach den einfachen Lösungen, die uns frei machen...





Mittwoch, 1. Juli 2015

Kleine Hütte - selbstgebaut

Auf der Seite Walden Labs - Solutions for Self-reliance wurde durch dieses Video (ganz ohne Worte) gezeigt, wie man sich eine einfache Hütte selber baut.



Das ist doch auch schon fast ein Tiny House.

Es fällt bei mir auf jeden Fall unter die Rubrik "Re-skilling" und "Tiny House"

Habt einen schönen Samstag!


Mittwoch, 24. Juni 2015

Ernte und Bodenpflege


Ich bin noch sehr mit dem Giersch und seiner Entferung aus vielen Teilen meines Gartens beschäftigt, aber hier sind ein paar Bilder von dem, was ich ich in diesem Jahr so geerntet habe.



Salat Till

Rund um meine dicken Bohnen, Salate & Co. wird vor dem sanften Gießen mit der Gießkanne mit Aufsatz der Boden mit dem Grubber gelockert und dadurch gelüftet.



Himbeeren zum Direktverzehr


Von meinen Gartennachbarn werde ich immer wieder an Blatt-, Wurzel- und Blüten-Tage erinnert, damit meine Kräuter- und Gemüsepflänzchen auch am richtigen Tag gesät und geerntet werden.



Rosenblüten
für Tee und Gelee



Getrocknet habe ich noch verschiedene Kräuter wie Salbei und Zitronenmelisse und ein wenig Gemüse wie junge Zuckererbsen-Schoten und einige Kohlrabi konnte ich auch schon genießen.

Was als nächstes so ansteht: im Garten faulenzen und Lieblings-Bücher lesen!



Freitag, 19. Juni 2015

Wir nähen wieder

Ein weiteres kleines Näh-Projekt entsteht


Anfänge einer Stern-Schablone

Vier Frauen der Familie gestalten Quadrate für eine neue Babydecke.

Da wir dazu gelernt haben, wurde direkt zu Anfang ein Motto gewählt.

 Und das Thema sind Sterne!

Was bisher geschah

Im letzten Jahr starteten schon einmal vier Frauen unserer Familie mit den Anfängen eines Kleinen Näh-Projekts  Wir nähten jede ein Quadrat für eine Decke für ein neues Baby in der Verwandtschaft. Und was dabei heraus gekommen ist, sieht man beim Klick hier: Fertigstellung des kleinen Näh-Projektes

 

Auswahl der Stoffe 

Punkte als Unterlage
Eine sehr kreative Frau unserer Familie hat diesmal für die Auswahl der Stoffe gesorgt und so wird wohl ein besonders harmonisches Baby-Decken-Design entstehen.








Zu dem Zeitpunkt der Auswahl war noch nicht klar, ob das neue Baby ein kleiner Junge oder ein Mädchen sein wird.

 

 

Positionen ausprobieren
Wie ging das nochmal?

Ach ja, bügeln, bügeln, bügeln -
So habe ich mich also wieder mit Applikationen und mehr beschäftigt.









Besser hätte ich dann doch vorher nochmal in den Posts vom letzten Jahr  nachgeguckt. Dann hätte ich jetzt kein Vliesofix unter meinem Bügeleisen ;-)


Jetzt nur noch aufnähen....


... und fast fertig ist das Quadrat!

Ob daraus wohl eine Familien-Tradition entstehen wird?

Unterstützt von der lieben Helen, einer leidenschaftlichen Näherin und Patchworkerin, die mir diesmal mit ihren Schneideutensilien für die Patchwork-Technik helfen wird, die Quadrate aller fleißigen Schneiderinnen zuzuschneiden und zusammen zufügen, geht es demnächst weiter.

Wie es weiter gegangen ist seht ihr in diesem nächsten Post.

Sonntag, 14. Juni 2015

Was macht uns frei? - Puzzlestein 1 - Frei im Bewusstsein



Kiwiblüte in Düsseldorf



Wie schafft man einen sanften Übergang zu einem System, das uns frei machen würde?

Ob das der Paradigmenwechsel ist, von dem immer gesprochen wird?
Das wir ein System, das auf Mangel aufgebaut ist, indem es unsere Bedürnisse schürt, in ein System verwandeln, das auf Fülle aufgebaut ist, und uns frei macht?


Ich sammle Puzzlesteine für die Gestaltung eines freien Lebens.

Hier ist einer:

Frei im Bewusstsein

Thich Nath Than - German Retreat: First Dharma Talk

 - Thich Nath Than - Im Hier und Jetzt Zuhause sein

und

- Thich Nath Than - Buddhas Lehren für ein glückliches Leben


Samstag, 6. Juni 2015

Das Bristol-Pound - eine Alternativ-Währung

Vor einigen Tagen saß ich wieder mitten im Wald auf dem Hügel zwischen Wuppertal und Langenberg in dem schönen Seminarraum der Silvio-Gesell-Tagungsstätte.





 
Es gab dort einen Vortrag von Michael aus England, in dem er seine Erfahrungen mit dem Bristol-Pound mit uns teilte.












Die Währung in Bristol funktioniert gut. In 800 Einrichtungen und Geschäften kann man mit dem Bristol-Pound bezahlen.

Aber warum sollte man sich eigentlich mit einer Alternativ-Währung beschäftigen?

Ich finde, das ganz besondere an dem System ist, dass man im kleinen Rahmen ausprobieren kann, wie ein Bank-System ganz ohne Zinsen funktioniert.


Aber zudem stärkt es auch die regionale Wirtschaft.
Die Transition Town Bewegung möchte widerstandsfähige Städte und Regionen schaffen. Und dort wird gesagt, daß unsere Regionen zur Zeit wirtschaftlich gesehen wie löchrige Eimer sind.
Die Menschen geben ihr Geld im Supermarkt aus und von dort fließt es zum größten Teil gleich wieder weg aus der Region .


Und zusätzlich ist so eine Alternativ-Währung ein Backup-System, das man in Krisenzeiten als Ersatz für die offizielle Währung nutzen kann.





Von Anfang an wurde mit einem großen Aufwand stadtweit und sogar international Werbung für das Bristol-Pound gemacht.
Auf einem Platz mitten in der Stadt - einem traditionellen alten Marktplatz - erfolgte eine Auftakt-Veranstaltung. Zu dem Zeitpunkt hatten schon 300 Geschäfte zugesagt, dass man bei ihnen mit dem Bristol-Pound bezahlen kann.

Zur Unterstützung der Hintergrundarbeit fließen auch EU-Gelder.

So erfolgreich wie das Bristol-Pound ist auch der "Chiemgauer" im Süden von Deutschland.

Michael aus Bristol hörte in der Diskussion nach dem Vortrag von einigen dort verwirklichten Ideen, die er als Anregung nach Bristol mitnehmen wollte.

Ich finde, es lohnt sich, sich nicht erst mit dem Thema zu beschäftigen, wenn eine Krise solche Maßnahmen nötig macht.


Weiterführende Informationen:


http://www.chiemgauer.info/

http://bristolpound.org/

Montag, 1. Juni 2015

Die Schetinin-Schule am schwarzen Meer


Die Anastasia-Buchreihe handelt von einer Frau aus der Taiga in Russland, die eine neue natürliche mit der Natur verbundene Lebensweise für die Menschen vorschlägt.

Eine besondere Schule aus Russland wird in den Anastasia-Büchern erwähnt.

In dieser Schule am schwarzen Meer werden die Kinder so behandelt, als ob sie schon alles Wissen in sich trügen und im Unterricht nur daran erinnert werden müssen.

Mein Eindruck - nachdem ich einige Videos über die Schule gesehen habe - ist, dass die Kinder dort den großen Zusammenhang und die universellen Gesetze hinter all den Bildungsthemen kennen lernen.
Der Unterricht findet in Gruppen statt, in denen sich Kinder verschiedenen Alters, solche, die das Wissen schon haben und welche, die es erst noch lernen wollen, treffen, und ein Raum für Fragen und das Erforschen eröffnet wird.


In diesem 12-Minuten-Video erfährt man von Schülern und dem Direktor, was das besondere an der Schule ist:



Schetinin Schule TEKOS Russisches Lyzeum am Schwarzen Meer 1


Richard Kandlin hörte als 8-jähriger im Umfeld einer deutschen Lebensgemeinschaft von der Schule und ging als 14-jähriger von Deutschland nach Russland. Er berichtet nun von 4 Jahren, die er an der Schetinin-Schule in Russland verbracht hat:

Lernmethoden der Schetinin Schule von Richard Kandlin. Teil 1 Vortrag

Lernmethoden der Schetinin Schule von Richard Kandlin. Teil 2 Fragen


Er gründete einen Verein, um das Wissen weiter zu geben:

http://gaia-energy.org/tag/richard-kandlin/


2014 hielt er schon einmal einen Vortrag in Klagenfurt in Österreich:

Richard Kandlin (17) - Natürliches lernen an der Schetinin Schule (LAIS-Schule) 

Veröffentlicht am 22.07.2014 von den Gründern der LAIS-Schule in Österreich:
Inhalt des Vortrags: "In jedem Kind steckt ein Genie. Die meisten Lehrer wissen nur nicht, wie sie das Genie aus ihren Schülern herauslocken sollen.
— Hirnforscher Dr. Gerald Hüther

AUF DEN PUNKT GEBRACHT

Kinder haben wahrlich erstaunliche Talente. Bei Lieblingsfilmen und Büchern können sie problemlos auswendig mit sprechen , 196 Pokémons fließend aufzählen und fremde Sprachen in wenigen Monaten (er)lernen.Wäre es nicht fantastisch, unsere Kinder könnten sich ebenso spielend Mathematik, Physik, Geschichte, Biologie und andere Natur- und Geisteswissenschaften aneignen?
Die drei Säulen des Lernens:

BEZIEHUNG, STRUKTUR, RAUM

Wer glaubt, beim Lernen gehe es darum, Fakten zu büffeln, der liegt völlig falsch; Einzelheiten machen nur im Zusammenhang Sinn, und es ist dieser Zusammenhang und dieser Sinn, der die Einzelheiten interessant macht. Und nur dann, wenn die Fakten in diesem Sinne interessant sind, werden wir sie auch behalten.
— Manfred Spitzer, Lernen - Gehirnforschung und die Schule des Lebens

BEZIEHUNG

Eine bewusst gestaltete, gelungene Beziehungskultur ist essentiell für eine gute und damit erfolgreiche Schule.

Inhaltliches und soziales Lernen gehen Hand in Hand. Das Gedeihen der Beziehungen wird mit Methoden des Psychodramas (z.B. Rollenspiele) und der Soziometrie aktiv unterstützt.

Kinder und Jugendliche sind eingeladen, sich selbst und ihre Gefühle und Bedürfnisse auszudrücken und Gefühle und Bedürfnisse Anderer anzunehmen. Durch unterschiedliche Sichtweisen können entstehende Konflikte konstruktiv gelöst werden. Die Vielfalt in der Gruppe wird als Bereicherung erlebt.

STRUKTUR

Gemeinsam gestaltete Strukturen geben den Kindern und Jugendlichen jene Sicherheit, die als Basis für natürliches Lernen dienen.

LERN- UND SPIELGRUPPEN

Kinder und Jugendliche organisieren sich selbständig in sogenannten Lern- und Spielgruppen zu 6-8 Personen, unterstützt von einem Lernbegleiter oder einer Lernbegleiterin. Jedes Kind ist gleichzeitig LehrerIn und SchülerIn. Die Leitungsrolle in der Gruppe wird von den Kindern abwechselnd übernommen.

STRUKTUR DES LERNENS

Natur- und Geisteswissenschaftliche Inhalte werden in einer logisch aufeinander aufbauenden Abfolge erlernt. In 6-12 Wochen wird ein fachliches Themengebiet erarbeitet, bis die Gruppe den Inhalt in all seinen Kontexten erforscht und verstanden hat. Darüber hinaus erwerben die Kinder und Jugendlichen auch Kompetenzen durch Mitverantwortung in der Organisation und Gestaltung des Schulalltags (z.B. Reinigung, Bauen, Gärtnern und Kochen, etc.).

NATÜRLICHES LERNEN MIT SCHAUBILDERN

Schaubilder geben von Beginn an einen klaren Überblick über den gesamten Umfang eines Faches und ermöglichen dadurch, spezifische Inhalte stets in einem größeren Kontext zu verstehen. Von einem Schaubild ausgehend werden daraufhin die Unterthemen erarbeitet, je nach Interesse bis ins kleinste Detail. (siehe Struktur des Lernens - Details)

RAUM

Ein Kind hat drei Lehrer: Der erste Lehrer sind die anderen Kinder. Der zweite Lehrer ist der Lehrer. Der dritte Lehrer ist der Raum
— Sprichwort aus Schweden
Lernen findet überall und jederzeit statt. Gemeinsam gestaltete Räume sowie Natur sorgen für das notwendige Umfeld.

Die Raumgestaltung wird von Kindern und Jugendlichen gemeinsam mit den LernbegleiterInnen geplant und umgesetzt. Auch natürliche Umgebung (Kultur- und Naturlandschaften) sowie Tiere sind ein wesentlicher Teil der LAIS Schule.

Kinder und Jugendlichen lernen häufig in Projekten, beim Konstruieren, Bauen, Kochen, Gärtnern, kreativen Gestalten oder genießen die Stille im eigenen Rückzugsbereich. Es entsteht Freiraum, um eigenen Interessen und Projekten nachzugehen.

Ernährung spielt eine entscheidende Rolle, da sie die Aufnahmefähigkeit von Lerninhalten sowie die körperliche und geistige Gesundheit beeinflusst. Die Schule strebt durch Gartenbau eine Selbstversorgung mit Obst, Gemüse und Kräutern an.

Der Vortrag fand am Mittwoch den 16.Juli 2014 im Jugendgästehaus Klagenfurt, Neckheimgasse 6, 9020 Klagenfurt statt."

Weiterführende Informationen:


Es gibt noch einige Videos mehr über die Schule, wenn du bei Youtube nach dem Begriff "Schule schwarzes Meer" suchst.

Bei Salve-TV werden die Anastasia-Bücher durch Konstantin Kirsch vorgestellt und besprochen:
 

Montag, 25. Mai 2015

Vereinfachung des Lebens - Wie startet man am besten?

Für alle, die das Thema "Vereinfachung des Lebens" auch spannend finden:

Hier sind ein paar Vorschläge von Joshua Fields von den Minimalists im Interview mit Radio Neuseeland
 

3 Dinge, die man tun kann, um zumindest schon mal auf der Dinge-Ebene das Leben zu vereinfachen


1. Überlegen: Welchen Wert könnte es für dich haben, wenn du weniger Sachen hast?

2. Mit dem Minimalismus-Spiel starten und 30 Tage lang jeden Tag ein Teil mehr aussortieren. Dann hat man schon mal 500 Teile weniger und das macht einen Unterschied.

3. Und alle Dinge, von denen man sagt, die könnte ich irgendwann mal gebrauchen, aussortieren.






Sonntag, 17. Mai 2015

Larry Santoyo – ein Permakultur-Designer aus Los Angeles

Er designed nicht nur essbare Landschaften, sondern Gesellschaft. Und das in Los Angeles.
 
In diesem Interview, das ich mir noch mehrmals anhören werde, beschreibt Larry Santoyo, was in seinem Kursen passiert und wie dort ein urbanes Permakultur Design entwickelt wird:


In seinen Kursen identifizieren sie Bedürfnisse aller gesellschaftlicher Bereiche. Daraus entstehen ganz neue Berufe.
Wenn es wirkliche Bedürfnisse sind, so sagt er in dem Interview, werden die Berufe die daraus entstehen, erfolgreich und sinnvoll für die Gesellschaft sein.....


Sonntag, 10. Mai 2015

Neue (alte) Haushalts-Technik - Himbeerblätter-Tee-Herstellung

Him- und Brombeerblätter sollen eine gute Grundlage für einen Haustee sein. Das ist ein Tee, der nicht so sehr medizinisch wirkt, sondern täglich getrunken werden kann.

Durch einige Himbeeren in meinem Garten habe ich mich damit beschäftigt, eine neue sehr einfache Haushaltstechnik zu lernen - die Fermentation der Himbeerblätter, die dann ein Hauptbestandteil meiner Teemischung werden sollen.


Frisch gepflückte Himbeerblätter

Man breitet die Blätter zum trocknen einige Stunden aus, bis sie leicht angewelkt wirken. Dann schneidet man sie etwas kleiner, besprenkelt sie mit Wasser, rollt mit einem Nudelholz drüber und knetet sie, und gibt sie dann für ca. zwei Tage in ein Leinen-Säckchen (das ich auch noch in eine Plastiktüte gewickelt habe). Dort entsteht die Fermentation.

Wenn man sie herausholt, zupft man die Blätter auseinander. Dann duftet es herrlich nach Rosenblüten.
Jetzt breitet man sie nochmal aus, um sie endgültig zu trocknen.




Eine weitere Zutat der Teemischung werden Holunderblüten sein. In nicht mehr allzu ferner Zukunft werden sie blühen und dann gesammelt und getrocknet.




Montag, 4. Mai 2015

1. offizieller Foodsharing-Standort in Düsseldorf

In Düsseldorf gibt es jetzt den 1. offiziellen regelmäßigen Foodsharing-"Fairteiler"* im SP-Saal hinter der Bibliothek auf dem Uni-Gelände.
An jedem Dienstag ab 19 Uhr werden dort gerettete Lebensmittel verteilt - bald vielleicht sogar täglich.

Am Dienstag vor drei Wochen habe ich dort auf einem großen Tisch die Banane für meinen Smoothie bekommen. Von außen war die Schale schon sehr dunkel, aber von innen sah sie noch prima aus und gab dem Giersch-Brennessel-Ananas-Mix genau den richtigen Geschmack.

Gerettete Lebensmittel an der Uni
Wenn der Rosenkohl schon ein wenig gelb ist, der Rucola am nächsten Tag leicht angewelkt nicht mehr verkauft werden kann, dann sind es genau diese Lebensmittel aus den Geschäften, die vor der Tonne bewahrt und von den Foodsharing-Leuten abgeholt werden.
 
Für dieses Obst, Gemüse und die Kühlwaren werden dauerhafte Standorte gesucht, um sie kostenlos weiter zugeben.
Im optimalen Fall gibt es einen Schrank für Trockenwaren und einen Kühlschrank an so einem "Fairteiler".

Organisiert wird die Lebensmittel-Rettung über das Internet.
Auf der Webseite  https://foodsharing.de/ kann jeder auch privat einen Essenskorb aufmachen, und sich an einem beliebigen Ort zur Übergabe der abzugebenden Lebensmittel treffen.


Die Ankündigung für den Dienstag im SP-Saal erschien auf der Foodsharing-Webseite mit folgendem Text:

"Hallo liebe Menschen!
Heute ist es wieder soweit: im SP-Saal der HHU sind frisch gerettete Bio-Lebensmittel - zumeist Gemüse, aber auch Chips zum Beispiel.. zur Abholung bereit gestellt! Der Saal befindet sich hinter der ULB, vor dem ASTA-Trakt..
Dort findet heute Abend wie jeden Dienstag ab 19 Uhr eine kulturelle Veranstaltung mit wechselnden Aktionen statt - schaut einfach ab sofort da vorbei..."

In Köln und Essen haben sie schon länger dauerhafte Verteiler-Stellen, z.B. gibt es einen Schrank auf dem Gelände des urbanen Gartens Neuland in Köln-Bayenthal.


Um selbst ein Lebensmittelretter zu werden, der im Einzel- oder Großhandel abholen kann, muss man bei einem Quiz auf der Webseite mitmachen. Die Informationen für die Antworten findet man dort größtenteils im Foodsharing-Wiki, das nach der Anmeldung oben rechts auf der Webseite hinter einem Fragezeichen sichtbar wird.
Da geht es bspw. um die Abwicklung bei der Abholung, den Umgang mit den Geschäften und die Kommunikation unter den Lebensmittelrettern.

Es werden dringend Leute gesucht, die bei den Abholungen mitmachen oder einen "Fairteiler" betreuen.

Infos zu verschiedenen Fairteilern in Düsseldorf:

Wenn man sich auf der Foodsharing-Webseite angemeldet hat, kann man den verschiedenen Fairteiler-Seiten beitreten und wird aktuell über die Standorte informiert.

Standort Uni Düsseldorf Stand 1.7.2015: Inzwischen ist der Standort am Dienstag ein Ort für den Lebensmittel-Austausch zwischen Einzelpersonen geworden, also zur Zeit keine Fairteiler-Stelle für gerettete LM aus den umliegenden Geschäften.
Ich vermute, das wird sich aber im Laufe der Zeit nach Klärung einiger Fragen wieder ändern.
15.11.2015: Nach Start des neuen Semesters gibt es wieder am jedem Dienstag Abend um 19 Uhr einen Lebensmittel-Austausch auch von gerettetem Gemüse aus den Geschäften im SP-Saal.

Ein weiterer Fairteiler entsteht zur Zeit in der Markthalle "Leben-findet-Stadt" in der Uedesheimerstr. 2. in Volmerswerth. Montags und dienstags am späten Nachmittag ist dort regelmäßig geöffnet. Für den Nachbarschafts-Austausch stehen ein großer Kühlschrank, ein Regal und ein Tisch bereit. Dort wird auch aus den Geschäften gerettetes Gemüse weiter gegeben.
http://lebenfindetstadt.tumblr.com/

Stand 8.9.2015: Und der nächste Fairteiler ist gerade in Gerresheim gestartet. Im Zentrum Plus, Am Wallgraben 34 findet ab jetzt ein Austausch von geretteten Lebensmitteln statt.

Stand 29.11.2015: Der Umsonstladen im Hinterhof in der Heerstr. 19 in Oberbilk hat jetzt auch einen kleinen Foodsharing-Kisten-Fairteiler. Da es dort keinen Kühlschrank gibt, kann dort nur Obst, Gemüse und Trockenware weiter gegeben werden. Geöffnet ist dort freitags und samstags von 14 - 18 Uhr.



Freitag, 1. Mai 2015

Ein neuer Lernort entsteht

In der Nähe von Wuppertal, ganz genau auf dem S-Bahn-Weg von Wuppertal nach Langenberg und Essen, liegt das Windrather Tal, in dem einige Bio-Bauern das Gemüse für unsere Bioläden anbauen.

Ganz zu Anfang des Windrather Tals gibt es eine S-Bahn-Station. Sie hat den schönen Namen Rosenhügel. Und genau auf dem obersten Punkt eines waldigen Hügels neben der Station liegt die Silvio-Gesell-Tagungsstätte.
Die Familie Bangemann und Freunde, die dort eineTagungsstätte organisieren, haben die Vision, dort einen neuen Lernort entstehen zu lassen.

Im März gab es einen Einführungs-Vortrag in dem schönen Seminarraum. Durch die vielen Fensterfronten hatte man den Eindruck mitten im Wald zu sitzen.

Die Initiativ-Gruppe rund um den neuen Lernort zeigte in einem kleinen Theaterstück, warum und welche Vision neuer Bildungswege ihnen am Herzen liegt.

Ein Absolvent der alternativen Business-school Knowmads aus Amsterdam, beschrieb danach seine Erfahrungen, die er mit dem freigestalteten Bildungsprogramm und den selbst erarbeiteten Strukturen und Lerninhalten in den Niederlanden gemacht hat.

Für Menschen, die an dem 1. Lernjahr an dem neuen Lernort in der Silvio-Gesell-Tagungsstätte  teilnehmen und ihn mitgestalten wollen, gibt es im Sommer ein 2-wöchiges Sommercamp. Auf dem Laufenden wird man gehalten, wenn man sich in den Newsletter einträgt.

Jonathan und Daniela aus dem Kernteam des neuen Lernorts wohnen bereits einige Zeit auf dem Grundstück der Silvio-Gsell-Stiftung in einem Tippi.

In diesem Video beschreiben sie, wie sie ihr Leben als Kreativ-Wanderer fast ohne Geld gestalten.





Mittwoch, 22. April 2015

Meine ersten Smoothies

Der allererste Smoothie bestand aus Giersch, drei eingeweichten Datteln, frischer Ananas und Reis-Kokos-Milch.

Nächster Versuch - Smoothie Giersch-Brennessel-Banane-Ananas


Endlich habe ich den Einstieg in die Smoothie-Produktion gefunden, nachdem ich am letzten Sonntag bei einem Fest eine erfahrene Smoothie-Mixerin getroffen habe, die dort einen Stand hatte.
Sie erzählte etwas vom Menschen und seinem auch feinstofflichen Körper, von verschiedenen Pflanzenstoffen und welche Ebene des Körpers welche Nahrung braucht und gab mir den Tipp erstmal mit nur sehr wenigen Bestandteilen in die Smoothie-Mixerei einzusteigen.


Sie schmiss Löwenzahn und Brennessel inkl. Blüte und Stengel komplett in ihren Profi-Mixer, ein Hochleistungsgerät, das die Zellstrukturen der Wildkräuter aufschließen kann.

Normalerweise sollte alles was wir brauchen schon in unserer Nahrung vorhanden sein, finde ich. Und eigentlich sollte uns auch kein Mixer das Kauen abnehmen.



Aber da ich Giersch und auch Brennessel in meinem Garten habe, und sie sinnvoll nutzen will, und ich auch an die Gesundheit von Wildkraut-Salat-Obst in konzentrierter Form glaube, werde ich mir ab und zu einen schönen Smoothie mixen.

Da mir der richtige Mixer fehlt, war die Struktur von Obst und Wildkraut noch etwas zu sehen.

2. Versuch, schon etwas besser püriert


Ein köstliches Getränk!

Nachdem ich Versuche mit allem gemacht habe, was gut pürieren könnte, waren Spülberge die Folge....

Am erfolgreichsten war eine sehr alten Moulinette, siehe oben. Ich hoffe, sie hält noch ein wenig durch.

Wenn man auf Dauer sehr viel Obst isst, muß man auf seine Zähne aufpassen.

Ein erfahrener Rohköstler gab mal den Tipp, direkt nach dem Getränk den Mund mit Milch zu spülen und frühestens nach einer halben Stunde die Zähne zu putzen. Mein Zahnarzt sagte heute allerdings, daß man direkt mit Wasser den Mund spülen soll und dann erst nach einer dreiviertel Stunde putzen sollte.

Einleuchtend ist der Milch-Tipp schon, da die Obstsäuren im Mund wohl dadurch neutralisiert werden.

Für den 2. Versuch hatte ich mir zusätzlich etwas Brennessel aus dem Garten gepflückt und noch eine Banane für den Geschmack eingeplant.

Woher diese ganz besondere Banane kam, erzähle ich in einem anderen Post. Stichwort: Der 1. öffentliche Foodsharing-Standort in Düsseldorf...


Mittwoch, 15. April 2015

1. selbstgemachtes Produkt in diesem Frühling - Bärlauch-Salz

Und es ist sehr kostbar, denn davon habe ich nur sehr wenige Gläser produziert in diesem Jahr.

Bärlauch-Salz zwischen getrockneten Brennesseln

Dafür habe ich ca. 80 g frischen Bärlauch klein geschnitten und dann
 - in einer Küchenmaschine klein gehäckselt -  100 g Meersalz (unraffiniert, ohne Rieselhilfe) dazugegeben - wieder gehäckselt - dann nochmal 400 g Salz zugefügt - gehäckselt - auf einem Backblech, das mit Backpapier ausgelegt ist, ausgebreitet - und bei gutem Wetter draußen ca. 8 Stunden getrocknet. Ach ja, und dann habe ich es natürlich nochmal gehäckselt ;-)

Weitere Bärlauch-Blätter nehme ich für den Frischverzehr. Sie landen im Salat, auf dem Brot oder auf den Nudeln.

Gesammelt habe ich inzwischen auch noch Brennessel-Blätter. Ich nutze sie z.B.aufgekocht als Haarspülung, getrocknet als Tee oder mit Zwiebeln gedünstet als Spinat und in der Suppe.

Donnerstag, 9. April 2015

Der Giersch ist wieder da

Seit einigen Tagen kommt in meinem kleinen Garten nach dem Winter der Giersch wieder zum Vorschein.

Beet-Planung mt Giersch


Mein Ansatz ist es, zu untersuchen, ober er nicht doch vielleicht ein Geschenk ist, und als Element meiner Gartenplanung infrage kommt?


Warnung!
Holt ihn bloß nicht in den Garten, wenn er nicht schon da ist, denn es kostet doch einigen Aufwand, bis man wirklich Freundschaft mit ihm schließen kann!

Kleine Einführung

Der Giersch ist eine sehr widerstandsfähige Pflanze, die sich unterirdisch ausbreitet. Selbst kleinste Wurzelstücke entwickeln sich zu neuen Pflanzen.
Zunächst meint man, er ist gar nicht mehr loszuwerden.
Da mein neuer Garten eine Weile nicht genutzt wurde, hat er sich dort breit gemacht. 
  
Nach einer Weile der Beschäftigung mit ihm – im letzten Jahr konnte ich schon Erfahrungen sammeln - habe ich nun doch einen etwas anderen Blick und habe die Angst vor ihm (fast) verloren ;-)

Fragen, die ich mir gestellt habe

Kann ich ihn als Teil meiner Mini-Teil-Selbstversorung einplanen? Wo nutzen mir seine Eigenschaften?
Jedes Element in meinem Garten soll nach den Ideen der Permakultur (PK) mindestens drei positive Funktionen haben. Hat er für mich nützliche Funktionen?
Und vor allem: Werde ich ihn wieder los, wo ich ihn nicht haben will?

Untersuchung seiner Haupteigenschaften

  • er ist sehr überlebensfähig und breitet sich durch sein unterirdisches Wurzelwerk stark aus
  • er ist essbar und früh im Jahr ein guter Vitamin C-Lieferant
  • man kann ihn sensen und hat dadurch Kompost- und Mulchmaterial
  • oberirdisch als Pflanze erscheint er nach dem Winter im mittleren Frühling und verschwindet im Herbst
  • er beschattet als Unterwuchs den Boden und hindert ihn am austrocknen 
  • er ist eine einheimische Pflanze angepasst an unser Klima 
  • er wurde früher als Heilpflanze gegen Gicht und Rheuma angebaut
  • er sieht gut aus, wenn er in Blüte geht
  • wo er wächst, wächst kein Gras mehr und er vertreibt fast alle anderen Pflanzen
  • er macht keine Arbeit, außer ihn zu ernten

Seine Bedürfnisse

Auch er braucht bestimmte Voraussetzungen, um sich gut entwickeln zu können:
  • er liebt halbschattige Waldrandstandorte und stickstoffreichen Boden 
  • er mag keinen tiefen Schatten

Meine Bedürfnisse

Wo sind dieses Eigenschaften eine Lösung für mich? Wo möchte ich einen dauerhaften Bewuchs mit Giersch haben, z.B. damit sich keine anderen Wildkräuter ausbreiten können?
Die positiven Hauptfunktionen für mich sind:
  • er ist ein leckeres mehrjähriges Wildgemüse, und bei mir im Garten steht er etwas beschützt vor äußeren Einflüssen. An fast allen Standorten in freier Natur wächst er oft in sehr frequentierten Hunde-Spaziergängergebieten und man muß nach guten Erntestellen suchen
  • er macht kaum Arbeit
  • außerdem sorgt er für eine dauerhafte Bodendeckung und unterdrückt dadurch das Ausbreiten anderer Pflanzen

Zwischenbetrachtungen 

Habe ich lange genug nachgedacht? Die Funktionen eines Elements sollen doch laut PK eigentlich unbegrenzt sein. Was für Funktionen kann er noch für mich haben, so dass ich einen Nutzen aus ihnen ziehen kann?
Also gut, dann fällt mir noch ein:
  • ich kann Rohköstler glücklich machen, indem sie ihn bei mir ernten können
  • und er lehrt mich Geduld
  • .....

Kleine Waldrandgebiete entstehen

Nach allem Für und Wider habe ich beschlossen, dass es in einigen Ecken meines Gartens kleine Waldrandgebiete gibt, wo er sich ausbreiten darf.
In einer Ecke stehen zwei nicht mehr tragende alte knorrige Apfel-Spalier-Obstbäume, in derem Schatten er gute klimatische Bedingungen findet (Foto oben).
Als Rhizomsperre zu dem angrenzenden Bereich habe ich Dachziegel halb in der Erde versenkt, damit er auch schön in seinem Territorium bleibt.
Um dieses kleine Waldrandgebiet noch anderweitig zu nutzen, habe ich versucht, dort auch andere Pflanzen anzusiedeln und es hat geklappt!
So wachsen jetzt sehr frühe Frühlings-Wildflanzen wie Bärlauch und Frühlingsblüher wie Narzissen am gleichen Standort. Weil sie eine Licht-Nische im Giersch-Jahreslauf ausnutzen können, sind sie schon fertig mit ihrem Wachstums- und Blüh-Kreislauf, wenn der Giersch so hoch ist, dass er sie beschattet und hindert.

Und im restlichen Garten?

In den Bereichen in meinem Garten, wo er nicht sein darf, wende ich folgende Strategien, um ihn loszuwerden:

Loswerden, aber wie?

a. Manuell entfernen
Am effektivsten ist es, mit der Grabegabel senkrecht den Boden zu lockern und so gut wie möglich per Hand alle ober- und unterirdischen Pflanzenteile aus dem Boden zu holen.
Diese Prozedur wiederholt man noch zweimal jeweils nach 3-4 Wochen.
Dann ist das Gebiet ziemlich sicher gierschfrei.

b. Aufessen
Also lerne ich Smoothies mit Giersch, Giersch-Gemüse-Pfannen und Giersch-Pesto und -auflauf herzustellen. Nach 2-3-maliger Ernte an der gleichen Stelle hat er es nicht so leicht, an dem Standort weiter zu wachsen.

c. Anderweitig nutzen
Hinein in die Kräuterjauche und auch als Mulchmaterial nutzen...

d. Begrenzen
Rhizomsperren natürlicher Art: Welche Pflanzen stoppen ihn? Bisher habe ich gute Erfahrungen mit dem Gilb-Felberich und Meerettich gemacht und auch in das bodendeckende Waldmeistergebiet ist er nicht eingewandert.
Alte Dachziegel haben eine ausreichende Tiefe, um ihn am unterirdischen Ausbreiten zu hindern.

e. Lebensbedinungen erschweren
Weil nicht alle Lichtverhältnisse etwas für ihn sind, funktioniert auch die Pappkarton-Methode:
Das Gierschgebiet wird mit einer doppelten Lage Pappkarton mindestens 2 Jahre bedeckt.
In den Gebieten, in denen ich den groben Baumschnitt liegen ließ, funktioniert es auch ganz gut.

Hier ist ein Link zu einem früheren Post mit einem Rezept Frühjahrs-Vitamin-Getränk mit Giersch.

Ich bin gespannt auf meine weiteren Giersch-Erfahrungen im diesem Gartenjahr....










Sonntag, 5. April 2015

Ostergrüße vom Rhein

                                                                                         Foto: Joy

Donnerstag, 2. April 2015

Apfelblüten bei Haus Bürgel


Von Planet Wissen gibt es eine schöne Aktion, bei der man beobachten kann, wie die Apfelblüte im Frühling entlang des Rheintals von Süden nach Norden wandert.
 Planet Wissen - Apfelblütenland


Hier sind einige Fotos von Apfelblüten vom letzten Jahr auf der Schau-Wiese der Biologischen Station beim alten Römerkastell Haus Bürgel in Düsseldorfs tiefstem Süden.












ein kleiner Spindel-Apfelbaum






























Im April gibt es eine geführte Obstblüten-Wanderung durch die Urdenbacher Kämpe.

Von der Biologischen Station Haus Bürgel kann man sich über Obstbäume beraten lassen und im Herbst in einer Sammelbestellung alte Obstsorten beziehen: Sammelbestellung Alte Hochstamm-Obstsorten

Und hier ist eine Liste von Baumschulen für Hochstamm-Obstgehölze, geordnet nach Bundesländern, für die Direkt-Bestellung: www.nabu.de/themen/streuobst/service/12512.html

Donnerstag, 19. März 2015

Kleine Fastenzeit


Ich habe meine allererste Woche Heilfasten hinter mir.

Mit einer Anleitung, die ganz genau vorgibt, wie man sich vorbereitet und was man während des Fastens machen darf, hatte ich überhaupt keine Probleme.
Es gibt einen Fastenkalender, eine Einkaufsliste, einen Rezepteteil und eine kurze Einführung...

Und dann kann einfach eine Woche nichts essen. Unglaublich! Und man fühlt sich gut und kann nach ein wenig Umstellung fast alles weiter so machen, wie bisher...

Am Anfang gibt es zwei Entlastungstage, dann wird fünf Tage gefastet und dann gibt es zwei Aufbautage.

Die Anleitung ist von einer Freundin, die schon 10 Jahre nach der Methode fastet.  Hier ist ein  Auszug daraus:

"1. Entlastungstag
 Tagesthema: „Sich ablösen vom Alltag“
Nahrungsaufnahme:
morgens frisches Obst und Müsli
mittags Kartoffeln, gekochtes Gemüse, Quarkdessert aus
Magerquark und frischem Obst
nachmittags 1 Apfel, 10 Haselnüsse (falls keine Allergie dagegen
vorliegt)
abends Obst oder Obstsalat mit Leinsamen oder Weizenkleie,
1 Natur-Mager-Joghurt, Knäckebrot
über den Tag VIEL TRINKEN (mindestens 3 Liter)
Tee, stilles Mineralwasser, gespritzter Apfelsaft
Bewegung: viel frische Luft, auslaufen, zur Ruhe kommen
Berufstätige sollten ihre Pausen, wenn möglich, an der frischen Luft machen."

Natürlich muss man vorher Rücksprache mit seinem Arzt halten, der das Heil-Fasten für einen selbst für unbedenklich erklärt.

Am vierten Fastentag war ich bei einer richtig schönen Geburtstagfeier zu Gast und der Himmel war mit mir, denn jemand hatte zusätzlich ein Getränke-Buffet aufgebaut, das u.a. aus vielen verschiedenen Thermoskannen mit tollen Teesorten bestand.
Während alle aßen und das Essen genossen, habe ich zur Ablenkung mit den netten Leuten von "Ein neues Wir", die dort zu Besuch waren, etwas getrommelt und Musik gemacht.

Während der Aufbau-Phase nach der Fastenzeit muss man besonders vorsichtig vorgehen. Ich habe zu früh eine Knoblauchzehe an die Salatsauce gegeben und habe dann gemerkt, wie langsam man sich wieder an das Essen gewöhnen muss. Aber der erste wundervolle Apfel war himmlisch...

Auf verschiedenen Webseiten im Internet und auch in Heilfasten-Foren kann man sich Anleitungen und gute Tipps holen. Hier ist ein Beispiel: heilfastenkur.de/

Und in diesem Arte-Film findet man sehr viele Informationen:  http://www.arte.tv/ Fasten und Heilen


Samstag, 14. März 2015

Ein winziges Haus in einem Schiffs-Container


Auf 6 x 2,5 m lebt  Brenda "off-the-grid", das heißt, ihr tiny house ist nicht angeschlossen an ein offizielles Wasser- oder Strom-Netz. Sie fängt Regenwasser auf und Solarpaneele auf dem Dach sorgen für den Strom, den sie benötigt.


Diesmal wurde das Bett nicht als Hochbett geplant, sondern befindet sich unter dem Wohnbereich.

Spectacular 20ft Off-The-Grid Tiny Shipping Container House:




Samstag, 7. März 2015

Ein Saatgut-Festival in Düsseldorf

 Es war beruhigend, heute die große Menge an Menschen zu sehen, die das Thema "Saatgut" und den "Erhalt alter Gemüsesorten" ernst genommen haben.

Das komplette Programm sieht man hier: VEN - Saatgut-Festival Düsseldorf 2015

Neben interessanten Gesprächen, Vorträgen über Beerenobst und über die Gemüsepflanzen des Jahres Chilli und Paprika und den Samen-Tausch am Saatgut-Tisch, habe ich freilandtaugliche Tomaten am Dreschflegel-Stand bei Friedmund Sonnemann ergattert und einige interessante Büchlein aus dem Packpapier-Verlag am Stand der Regenbogen-Schmiede aus dem Hunsrück entdeckt.

Organisiert hat die Veranstaltung der VEN - Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V. und unser (bisher einziger) urbaner Garten Düsselgrün.

Leider hatte ich keinen Fotoapparat dabei.
Aber hier sind ein paar Beiträge aus dem Radio von heute.
WDR2 berichtet: http://www.wdr2.de/service/altes-saatgut-100.html

Zum Schluß der Veranstaltung sagte jemand so ganz nebenbei: "Viel Gutes erwartet uns...."

Das könnte genau mein Motto sein!


Und wenn wir dem entgegen gehen wollen, können wir uns, bei all dem offensichtlich nicht Funktionierenden, neue Visionen ausdenken, für eine Welt, in der wir wirklich leben wollen!

Sonntag, 1. März 2015

Patrick Whitefield - eine Würdigung


Patrick Whitefield ist einer der führenden Permakultur-Lehrer und -Designer aus England, der Publikationen wie "Das große Handbuch Waldgarten" veröffentlicht hat.

********

Nachdem ich am letzten Freitag diesen Post unter der Rubrik "Ein paar schöne Online-Workshops übers Gärtnern" veröffentlicht habe, bekam ich über einen Newsletter die Nachricht, daß er in diesen Tagen  verstorben/in den Himmel gegangen ist.

Wir würdigen sein Erbe, lesen seine Bücher  und sehen seine Online-Workshops.

Besonders interessant zum beginnenden Frühjahr sind seine Gärtner-Tipps in einer Reihe von Videos.

In dieser Reihe zeigt er, wie er in seinem Hausgarten in den Zonen 1 und 2 gärtnert (das sind die küchennahen Zonen, die man schnell zu Fuß erreichen kann):

Growing Vegetables ' The art of watering seedlings and slug prevention' Video 1:






Growing Vegetables - Crop rotation and green manure with Patrick Whitefield - Video 7:




Gerade wurde in deutscher Sprache sein Buch "The Earth Care Manual" veröffentlicht. Man sagt, es sei das Permakultur-Standwerk für unsere Klimazone.
Hier ist ein Link zur deutschen Ausgabe.






Mittwoch, 18. Februar 2015

Aranya - ein Permakultur-Designer aus England

Durch meine Online-Permakultur-Studien bei Geoff Lawton aus Australien habe ich einen kleinen Einblick in die interationale Permakultur-Szene erhalten.

Um den Design-Prozess für ein Projekt zu verstehen und zu gliedern war es sehr hilfreich für mein Abschluss-Design und seine Herausforderungen, dass ich dabei das Buch

Permaculture design - A step by step guide von Aranya

entdeckt habe.

Aranya ist ein englischer Permakultur-Lehrer. Hier berichtet er über eins seiner Design-Projekte, seinen Mobil Home-Garten, und hier geht es zu seiner Webseite.

Die Themen in seinem Buch umfassen:
  • systems and patterns, design frameworks, land based design and beyond, working as part of a design team, site surveying and mapping, client interviews, working with large client groups, identifying functions and setting goals, choosing systems and elements, placement and integration, different design formats, implementation and maintenance planning, presenting your ideas to clients

Und hier noch die Überschriften:

Part One - Preparations/Vorbereitungen
Observation Skills
Effective Design

Part TWO - The Design Process
Drawing you base map

Recording site information

The client interview

Analysis

Placement

Design Proposal

Implementation

Maintenance and Evaluation

Presenting to a Client

Part Three - Beyond Land Based Design
Beyond Land Design
Reflecting on the Process
A Call to Action

Ein guter Führer, um zu lernen, nachhaltige lebensfreundliche Räume für Mensch und Natur in der Stadt und auf dem Land zu gestalten.

Donnerstag, 5. Februar 2015

Neue Kultur? Neue Erkenntnisse!

Beim Tausch-Rausch konnte ich wieder wichtige Erkenntnisse sammeln.




In meinem letzten Post "Ist unsere Zukunft eine Verschenkekultur?" dachte ich darüber nach, wie das eigentlich von den Ursprüngen her so gemeint ist, mit dem Tauschen und mit den wirtschaftlichen Prozessen, in denen wir leben.
 
Und jetzt habe ich die Lösung gefunden:

Wir sind dazu da, uns gegenseitig zu ermöglichen, unsere Träume zu leben

Wenn wir unsere Tauschmittel dazu benutzen, andere zu unterstützen, ihre Herzenswünsche zu erfüllen, kommt alles ins Fließen.

In einer kleinen Runde überlegten wir nämlich beim letzten Mal gegen Ende, was denn eigentlich jeder von uns am liebsten anbieten würde?

Ein Wunsch von jemandem war, uns auf seinen selbst gebauten Instrumenten etwas vorzuspielen.

 

So erlebten wir diesmal ein Stein-/Gong-Konzert. In aller Welt gesammelte große und kleine flache Steine, die auf dicken Seilen auf einem Tisch lagen und ein großer Gong, der an einem riesigen selbst gebauten garderobenähnlichen Holzgerüst hing, erzeugten durch ihre Klänge bei Kerzenschein eine wunderschöne Stimmung.



Und indem wir nun unsere "Mäuse" für das Konzert gaben, hat der Musiker die Möglichkeit uns zu unterstützen, indem er unsere Angebote wahrnimmt.

Was für ein Spaß, wenn jemand genau das einbringt, was sein Herzenswunsch ist und Andere es zu schätzen wissen...


eine "Maus" beim Tausch-Rausch
Und wie findet man heraus, was man wirklich gerne anbieten möchte und was der eigene Traum ist, der nicht konditioniert von unserem wirtschaftlichen System ist?

Wieder einiges, worüber ich mir Gedanken machen werde...
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