Düsselblume

Gärtnern und was mich sonst noch so interessiert...

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Geoff Lawton, ein vietnamesischer Waldgarten und die Permakultur

Geoffs Vision ist es, den Menschen beizubringen, wie sie

Nahrungssicherheit

auf ihrem Grundstück und für ihre Region herstellen.

Er bietet seit letztem Jahr einen jährlichen "Online-Kurs" an, um dadurch tausenden von Menschen in der ganzen Welt das System der Permakultur (PK) näher bringen zu können.

Der Kurs orientiert sich dabei am Buch Handbuch der Permakultur-Gestaltung von Bill Mollison.                       
Bill Mollison, Begründer der PK, war seit ca. 1970 Begleiter und Lehrer von Geoff Lawton.

In dem Buch gibt es Kapitel mit folgenden Überschriften, an denen sich auch die Staffel von wöchentlich erscheinenden Videos in seinem Online-Kurs orientiert:

Konzepte, Methoden, Muster, Klima, Bäume, Wasser, Böden, Erd-Arbeiten, Klimatisches Design, Aquakultur, Wege zu einer alternativen Nation

Zum Abschluss müssen die PK-Studenten ein Selbstversorger-Projekt gestalten und es online einreichen.


Um einen Einblick in die Welt der Permakultur zu erhalten, habe ich letztes Jahr an dem Kurs teilgenommen. Und es war ganz schön turbulent, sich für die Abschluss-Arbeit mit der Auswahl eines Projektes und Zeichenkünsten (manuell und am PC) auseinander zusetzen.

Glücklicherweise hatte ich da Rat von Christine. Sie riet mir, das Design manuell anzufertigen und so habe ich auf dem Papier mit Basis-Karten und einigen Lagen Transparentpapier einen Garten und den dahinter liegenden Sportplatz in ein Selbstversorger-Projekt verwandelt.

Geoff Lawton veröffentlicht auf seiner Webseite www.geofflawton.com zum Thema "Surviving the coming crisiss" in Abständen spannende Videos mit Beispielen aus der ganzen Welt.

Das letzte Video zeigt die Ideen einer Familie in Canada, die unter schwierigen klimatischen Bedingungen in ihrem Garten und einem Anlehn-Gewächshaus mit einem Ofen eine Fülle an Obst und Gemüse heranziehen.

Auch auf seinem Youtube-Kanal und auch von seinem Kameramann Frank Gapinski werden viele interessante Videos gezeigt.
Hier sieht man einen 300 Jahre alten Waldgarten in Vietnam: 300 year old food forest in Vietnam

Der Waldgarten ist ein Ideal in der PK - ein nachhaltiges System im ökologischen Gleichgewicht, dass auf 7 Ebenen aus essbaren oder anderweitig für den Menschen und die Natur nützlichen Pflanzen besteht.

Auch geht es um die Heilung von Landschaften.
John D. Liu zeigt in dem Video "Lessons of the Loess Plateau" wie ein quadratkilometer grosses ausgetrocknetes Gebiet in China wieder zu einer fruchtbringenden Landschaft wurde:



Ein spannendes Thema! Ich bleib dran...

Montag, 20. Oktober 2014

Bienen- und Hummel-Wohnungen

Vor längerem habe ich diese Bilder aufgenommen.
Die Löcher auf der Wand dieses Lehmhauses sind von Erdbienen gemacht, in respektvollem Abstand zu den Hummeln, die auf der anderen Seite des Hauses eine Wand bevölkern.


Erdbienenwand









Hummelwand




Sonntag, 12. Oktober 2014

Angewandte gewaltfreie Kommunikation



 
Ein Ohr für empathisches Zuhören

Praktische Anwendung von GfK

Wie und wo wendet man die gewaltfreie Kommunikation (GfK) praktisch an - besonders, wenn ein Konflikt schon ausgebrochen ist?

Ich war bei einem GfK-Tag, um etwas dazu zu lernen, über eine konstruktive Art mit Konflikten umzugehen

Und hier eine Situation:
Es ist verfahren. Man wurde verbal unterschwellig oder direkt angegriffen. Agressionen schlagen einem entgegen.


Und nun?

Nach der Definition der GfK hat dann jemand im Wolfsmodus zu uns gesprochen.

Die GfK arbeitet mit Figuren. Es gibt die Welt der agressiven Wölfe und der einfühlsamen Giraffen.

Jetzt ist die Frage, wie wir es verhindern, unreflektiert in eine innere oder äußere Wolfs-Reaktion überzugehen, in der wir mit Abwehr, Vorwürfen und Verurteilung reagieren?


Erstmal anhalten und Zeit zum nachdenken nehmen

Wenn das Gespräch verfahren ist, ist es zunächst gut, erstmal anzuhalten und eine kürzere oder längere Auszeit zu nehmen - und das einfühlsame Zuhören auf sich selbst anzuwenden, um wieder in eine offene Gefühlslage zu kommen.


 Holzhacken oder....

Die GfK schlägt dazu 4 Schritte vor

Selbstempathie (Giraffen-Ohren für sich selber)

  • man beschreibt für sich die Fakten, die man wahrgenommen hat,
  • dann beschreibt und erlebt man die Gefühle, die man dabei an sich wahrgenommen hat,
  • erkennt dann seine eigenen Bedürfnisse, die man in der Situation gehabt hat und hat ganz viel Liebe und Verständnis für sich selbst 
  • und nennt dann die mögliche Bitte, die man an den Anderen hat oder gehabt hätte. Wenn man das in ausreichendem Maße gemacht hat, ist man wieder in der Lage ein konstruktives Gespräch mit dem Gegenüber einzugehen.

....ein Spaziergang, um Klarheit zu finden


Ein nächstes Gespräch

Wenn ein nächstes Gespräch möglich ist, spiegelt man dem Anderen, was man mit Giraffen-Ohren bei ihm wahrgenommen hat:


Empathisches Zuhören (Giraffen-Ohren für den Anderen)

Man beschreibt die Fakten, die der Andere wahrgenommen hat,
dann beschreibt man die Gefühle, die man beim Anderen wahrgenommen hat,
und nennt das mögliche Bedürfnis des anderen hinter seinen Vorwürfen, und nennt die mögliche Bitte, die er hat.

Das bewirkt, dass der andere sich wahrgenommen fühlt, den Wolfsmodus verlassen kann und eine anderer Gesprächsverlauf möglich ist.

Die Schritte sind also immer das Wahrnehmen der Fakten, das Würdigen der Gefühle, das Formulieren der Bedürfnisse und die daraus resultierende Bitte.

Eine Empathiekette

Eine sehr schöne Idee, die ich vom GfK-Tag mitgenommen habe, ist eine Empathiekette. Das ist eine Telefonliste von Menschen, die man im Konfliktfall anrufen kann.
Ein Gespräch zu führen, in dem jemand die eigene Seite wirklich wahrnimmt und einem hilft, sich aus der Verstrickung zu lösen, ist ein erster Schritt, damit man danach auch wieder Verständnis für die "Gegen"-Partei entwickeln kann.

Weitere Informationen: 

In seinem letzten Newsletter gratuliert das Auditorium Netzwerk Marshall R. Rosenberg, dem Begründer der GfK, zum 80. Geburtstag und schreibt:

"...Das Ziel der Gewaltfreien Kommunikation für Marshall Rosenberg ist befriedigende Beziehungen aufzubauen und zu erhalten, unsere Bedürfnisse zu befriedigen, ohne anderen (verbal) Gewalt anzutun. Deshalb gilt es, schmerzliche Kommunikation zu verändern und Konflikte positiv zu wandeln.
Er geht davon aus, dass Menschen als soziale Wesen zufrieden sind, wenn ihre Bedürfnisse durch Zusammenarbeit und nicht durch aggressives Verhalten erfüllt werden.
Rosenberg nennt unseren "normalen" sozialen Umgangston "Wolfssprache". Sie ist gekennzeichnet durch Analyse, Kritik, Interpretationen, Wertungen, Strafandrohungen, Regeln und Normen usw.
Resultat ist, dass der andere sich schlecht fühlt, wehrt oder ausweicht. Die Wolfssprache provoziert Aggressionen und ist der missglückte Versuch, Bedürfnisse auszudrücken. Die Giraffensprache hingegen ist die Sprache des Herzens.
Ihre Kennzeichen sind: Auf Gefühle zu achten - der Versuch, die Bedürfnisse des anderen herauszufinden - Trennung von Beobachtung und Bewertung - bitten statt fordern - Übersetzung von Angriffen, Vorwürfen, Beleidigungen und Forderungen in Gefühle und Bedürfnisse. Wie verändert man beim Sprechen die "Wolfsattacken" in die "Giraffensprache"?..."


Weitere Einzelheiten über die Gewaltfreie Kommunikation findet man auch hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltfreie_Kommunikation

 





Donnerstag, 9. Oktober 2014

Ein Werkzeug für den Wandel - der Permakultur-Haken auf meinem Balkon

So einen Haken findet man auf dem Flohmarkt...


Er hat viele verschiedene Funktionen und wird damit als Element in die Planung meiner Mini-Teil-Selbstversorgung aufgenommen.

Wenn man sich mit dem Thema Permakultur beschäftigt, wird dort gesagt, dass

  • jedes Element, das wir in unsere Planung für die Gestaltung unseres Gartens oder anderer Räume einbeziehen, mindestens drei Funktionen haben soll - 
  • und dass die Begrenzung für die Summe der Funktionen für ein Element nur in unserer Vorstellungskraft liegt.

Und hier sind eine Reihe von Funktionen, die mir für den Haken einfallen:
  • man kann daran Bügel aufhängen und Kleidungsstücke lüften (und damit spart man Energie in Form von Waschmaschinen-Kreisläufen und hilft damit der Umwelt und minimiert den eigenen ökologischen Fußabdruck)
  • und man kann Bügel daran aufhängen und Wäsche trocknen (besonders geeignet, wenn andere Trockenvorrichtungen schon voll besetzt sind)

Weitere Funktionen, die er für mich im Augenblick erfüllt:

  • ein Windspiel gibt bei Bewegung von dort glöckchenhafte Töne ab 
  • er ermöglicht vertikales Gärtnern, indem man Blumenampeln mit Essbaren daran aufhängen kann 

Die "unbegrenzten" weiteren Möglichkeiten, die mir einfallen:

  • ein kleiner Eimer mit Wasser an den Haken gehängt, hilft, um bei längerer Abwesenheit eine Tröpfchenbewässerung für die Pflanzen damit zu bewerkstelligen
  • man kann ihn zum aufhängen und trocknen von Kräutern benutzen
  • er bringt Licht in die Finsternis, indem man eine Lampe oder ein Glas mit einem Teelicht daran hängen kann.
  • er dient als Ersatz-Garderobe.
Zudem kann man ihn auch noch enthaken und dann liegt er flach an der Wand an.....

Im Internet findet man mehr Informationen unter den Begriffen Klapphaken oder Kleiderlüfter.


















    Mittwoch, 1. Oktober 2014

    Rheinische Café-Rezepte

    Das gab`s alles bei unserem 1. Rheinischen Café:

    Apfeltörtchen à Heinrich Heine (für 8 Personen)
    Zutaten:
    Teig:
    50 g Mehl
    250 g Butter
    250 g Mehl
    125 ml Wasser
    Füllung:
    500 g Äpfel (geschält, entkernt und in dicken Scheiben)
    50 g Butter
    130 g Rohrzucker
    30 g Rohrzucker
    Zubereitung:
    Mit Mehl, Butter, Wasser und Salz einen glatten Teig herstellen. Der Teig muss trocken sein, er darf nicht an der Hand kleben und muss sich vom Tisch lösen. Eine Kugel formen, abdecken und 1/2  Stunde kühl ruhen lassen.
    Butter mit 50 g Mehl vermengen und kalt stellen. Die Butter muss "zäh" sein. Nun wird der Teig von
    der Mitte in alle 4 Richtungen ausgerollt. In die Mitte die ausgerollte Butter (ca 1/3 von der Größe
    des ausgerollten Teiges) legen und paketförmig einpacken. Das Ganze dann etwa 1 cm stark quadr. ausrollen und dreiteilig (einfache Tour) zusammenschlagen. Den Teig nun wieder ausrollen und diesmal vierteilig (doppelte Tour) zusammen legen. Die Teigplatte in Folie einschlagen und gut 1 Stunde kalt stellen.
    Danach dem Teig nochmals eine einfache und eine doppelte Tour geben. Nach wiederum einer längeren Ruhezeit (ca. 20-30 Minuten) ist der Blätterteig zum Verarbeiten bereit.
    In einem Topf oder einer Pfanne 50 g Butter und etwa 130g Zucker karamelisieren.
    Den Karamel in 6 Tarteletteformen (ca. 8 cm Durchmesser) teilen. Die vorbereiteten Apfelhälften in den heißen Karamel setzen. Die Formen ca. 5 - 7 Minuten in einen auf ca. 200° vorgeheizten Backofen stellen.
    Anschließend die Formen aus dem Backofen nehmen, den restlichen Zucker gleichmäßig verteilen. Den Blätterteig ca. 5mm dick ausrollen und in 8 runde Stücke (Durchmesser ca. 10 cm) ausstechen. Die Äpfel damit belegen, mit einer Gabel mehrmals den Teig einstechen und bei 200° ca. 20 Minuten im Ofen backen.
    Aus dem Ofen nehmen und ca. 10-15 Minuten abkühlen lassen. Dann stürzen.
    Dazu servert man eine Vanillesahne und gegebenenfalls Pistazieneis
     
    Dinkel-Vollkorn-Streuselkuchen
    Für den Boden
    125 g weiche Butter/Margarine
    125 Vollrohr-Zucker
    2 Eier
    100 Bio-Dinkel-Vollkorn-Mehl
    2 gestr. Teel. Backpulver

    rühren, dann in eingefettete 26-er Springform streichen, und den Rand etwas hochdrücken

    Belag:
    z.B. ca. 800 g Apfelspalten

    für die Streusel:
    150 g Bio-Dinkel-Vollkorn-Mehl
    100 Vollrohr-Zucker
    1 Msp. Zimt (wenn gewünscht)
    100 g Butter

    Im Backofen auf 180 Grad ca. 50 Minuten backen
     
    Hefeschnecken

    Für ca. 12 Schneckennudeln braucht ihr:

    Teig:
    - 500 g Mehl (250g Dinkel-, 250g Dinkelvollkorn)
    - 1 Würfel frische Hefe
    - 1 /4 l lauwarme Milch
    - 80 g Zucker
    - 80 g weiche Butter
    - 1/2 Teel. Salz

    Füllung:
    - 200 g Butter
    - 200 g gemahlene Nüsse (Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse, oder Kokosflocken. Auch gemahlener Mohn ist möglich)
    - 100 g Zucker
    - 2 TL Zimtpulver (wer das nicht mag kanns auch weglassen und Zitronenschale verwenden)
    - knapp 1/2 Tasse Milch (normale Tasse, kein Becher)
    - 200 g Rosinen (ersetzte Frieda für mich durch grob gehackte Walnüsse)

    Und so wird's gemacht:

    1. Mehl in Schüssel sieben. Milch mit der Hefe und dem Zucker verquirlen, bis sie aufgelöst ist, und mit Schwung zum Mehl geben. Die weiche Butter und das Salz dazu und wie üblich zu einem glatten, weichen, geschmeidigen Teig verkneten der nicht mehr klebt.
    2. Backblech einfetten oder mit Backpapier belegen. Backofen auf 175° vorheizen.
    3. Eine Arbeitsfläche mit 2 EL Mehl ausstreuen und den Teig darauf ausrollen. Die Teigplatte sollte ungefähr 50 cm lang und 40 cm breit werden. (Der Teig muss zuvor nicht gegangen sein)
    4. Jetzt den Belag vorbereiten. Dazu die Butter in einem Pfännchen erwärmen bis sie schmilzt. Nüsse, Zucker und Zimt und die Milch dazugeben. (Nicht zu viel Milch, eher etwas weniger)
    5. Diese Masse auf dem Teig verteilen. Zuletzt die Rosinen und/oder die grob gehackten Walnüsse (kann auch beides weggelassen werden) darüber streuen. Die Masse ist sehr üppig und läuft nachher Schneiden etwas aus, aber das ist gewünscht. Die Schneckchen schmecken nämlich umso besser, wenn überall die Nussmasse heraus quillt, weil sie durchs Backen außen so schön knusprig wird.
    6. Jetzt die Teigplatte von der längeren Seite her aufrollen und mit einem Messer 3 cm dicke Teigscheiben abschneiden.
    7. Die Scheiben vorsichtig nebeneinander auf das vorbereitete Backblech legen. Auf Abstand achten. Mit einem Küchentuch abdecken und 20 Minuten gehen lassen.
    8. Die Schneckennudeln ca. 15 Minuten backen. Sie sollen eine schöne Farbe annehmen. Bei Heißluft kann die Temp. evtl. reduziert werden.
    9. Zuletzt die fertig gebackenen, leicht ausgekühlten Schneckennudeln mit etwas Puderzucker bestreuen. Man kann sie ziemlich rasch essen, aber sie schmecken auch noch am anderen Tag recht frisch.

    Prumetaat (Pflaumenkuchen auf dem Blech)
    Zutaten:
    - 500 g Mehl (1/2 Dinkelweiß, ½ Dinkelvollkorn)
    - 1 Würfel frische Hefe
    - 1 /4 l lauwarme Milch
    - 80 g Zucker
    - 80 g weiche Butter
    - 1/2 Teel. Salz
    - Mandelblättchen
    - 3 kg Pflaumen

    Aus den Zutaten einen Hefeteig herstellen (wie bei Hefeschnecken), zugedeckt gehen lassen, in der Zwischenzeit die Pflaumen entkernen und in Viertel einschneiden.
    Den Teig auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Blech auslegen. Die Pflaumen sehr dicht, hochkant aneinanderstellen.

    Bei 175 ° ca. 30-40 Min. auf mittlerer Schiene backen. Nach dem Erkalten mit den Mandelblättchen bestreuen.

    Aprikosen-Riemchen
    Zutaten:
    Teig:
    500 g Dinkelmehl (Typ 630)
    1 Päckchen Trockenhefe
    80 g Rohrzucker
    1 Pck. Vanillin-Zucker
    100 g Butter
    125 ml Milch
    2 Eier

    Füllung:
    1,5 kg Aprikosen
    2 EL Wasser
    ca. 50-70 g Rohrzucker (je nach Süße der Früchte)
    1-2 EL Stärke
    3 EL Wasser

    Zubereitung:
    Mehl, Hefe, Zucker und Vanillinzucker vermengen. Die Eier hinzugeben, die Butter in der Milch
    in einem Topf auf dem Herd bei mittlerer Temperatur schmelzen lassen, diese Mischung dann hinzfügen
    und alles zu einem glatten Teig verkneten. Diesen an einem warmen Ort mit einem Tuch abgedeckt gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.

    Für die Füllung die Aprikosen schälen und entkernen. Danach in kleine Stückchen schneiden und mit 2 EL Wasser in einen Topf geben.
    Das Ganze auf niedriger Hitze ca. 15-20 Minuten zu einem Mus mit Fruchtsückchen verköcheln lassen. Das Ganze öfter umrühren, damit nichts anbrennt.
    Danach die Stärke mit Wasser anrühren und zügig unter das Mus rühren (Gefahr von Klümpchen, wenn zu langsam), nochmals aufkochen lassen, danach von der Platte nehmen und mit dem Zucker abschmecken, bis die gewünschte Süße erreicht ist.
    Den Teig nach dem Gehen gut durchkneten und 2/3 davon auf einem gefetteten Backblech ausrollen.
    Die abgekühlte Füllung daraufgeben. Den restlichen Teig lang ausrollen und mit einem Teigschneider
    Riemchen herstellen und diese diagonal kreuzüber auf den Kuchen legen, sodass ein rautenförmiges Muster
    entsteht.
    Den Kuchen nochmals an einem warmen Ort gehen lassen (ca. 30 Minuten).
    Danach auf 175 °C ca. 25 Minuten lang auf Ober- und Unterhitze backen.





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