Düsselblume

Gärtnern und was mich sonst noch so interessiert...

Freitag, 26. September 2014

Café du thé - ab jetzt japanische Tee-Kultur in Düsseldorf-Flingern im Nachbarschafts-Café

Auf einem kleinen Regal stehen die selbst getöpferten Teeschalen, hergestellt von Motoko.




Motoko und Susanne haben ein Jahr lang ihre Ideen und Träume für diese Veranstaltung entwickelt und ab diesem September kommen wir an jedem 3. Sonntag im Monat in den Genuss eines japanischen Cafés.

In diesem einen Jahr wurden Schürzen genäht, selbst gefärbt und bedruckt.

Matcha- oder Sencha-Tee?


Rechteckige Teller in verschiedenen Größen und Teeschalen und -becher mit unterschiedlichen Glasuren entstanden während der von ihnen organisierten offenen Ton-Abende, die an jedem Donnerstag Abend im Nachbarschafts-Café du Kräh stattfinden.




Die Farben  der Tassen und Teller für den Tee und die selbstgemachten Kuchen und Süßigkeiten  kann man sich selbst aussuchen.




Zu sehr günstigen Preisen gibt es zwei Varianten:




Entweder wählt man grünen Matcha-Tee, ein Teepulver, das mit einem Besen aufgeschäumt und zusammen mit einer kleinen Süßigkeit serviert wird oder Sencha-Tee in Kombination mit einem Stück Kuchen nach eigener Wahl.





Süße Azuki-Bohnen-Paste ist ein Bestandteil der Süßigkeiten in der japanischen Kultur. Diese Füllung befindet sich in den Sesam-Reis-Bällchen.



Motoko und Susanne sind die Inspiration dafür, dass nun an jedem Sonntag Cafés stattfinden.


Hier die Einladung für den nächsten Sonntag:

 "Liebe FreundInnen und Mitglieder,
wir freuen uns, dass unsere eritreischen FreundInnen uns am kommenden Sonntag mit einer
afrikanischen Kaffee-Zeremonie
mit Hembasha (afrikanischem Gebäck)
verwöhnen wollen, zu der wir euch alle herzlich einladen!

Wie jeden Sonntag von 15 -  18 Uhr im Café zu Kräh."



























Dienstag, 23. September 2014

Ein Permablitz - was ist das?

Zu Permablitzen treffen sich viele interessierte gartenbegeisterte Aktive und helfen in einem Garten, dort die geschmiedeten Pläne des Besitzers und des Permakultur-Projektteams umzusetzen.

In  Melbourne, Australien funktioniert es. Sie haben inzwischen den 163. Permablitz organisiert und ich wünschte, wir würden so etwas hier auch auf die Beine stellen.

Auf der Webseite vom Permablitz-Netzwerk gibt es eine Starter-Anleitung:
http://www.permablitz.net/resources/new-networks
Besonders interessant sind die Ziele, Prinzipien und Werkzeuge: http://www.permablitz.net/resources/our-principles

Der Vorteil: man lernt etwas über Gartenbau und Permakultur und vernetzt sich in der eigenen Region.  Und wenn man an 3 Permablitzen teilgenommen hat, kann auch der eigene Garten mal dran sein - und man kann alle möglichen und unmöglichen Gartenträume mit einer netten Gruppe von Leuten umsetzen und schon an einem Wochenende innerhalb von 1 - 2 Tagen fertigstellen.

Es gibt einen ganz vagen Hoffnungsschimmer, dass sich diese Idee auch in unserer Region  im nächsten Jahr verwirklichen lässt.

Freitag, 19. September 2014

So war`s beim 1. "Rheinischen Café"

Eimmal im Monat, immer am 2. Sonntag, gibt es ab September in Düsseldorf im Stadtteil Flingern  ein "Rheinisches Café".


Im Nachbarschafts-Café du Kräh in der Krahestrasse 20 gibt es dann die Möglichkeit sich auszutauschen und rheinische Café-Kultur zu geniessen.

In unserer kleinen Rheinischen-Café-Projekt-Gruppe hat jeder eine andere Idee davon, was ein "Rheinisches Café" eigentlich ist.
Sicher ist nur, es sollen alle essbaren Zutaten für die Kuchen und Getränke möglichst aus regionaler Bio-Qualität bestehen.

Hier verschiedene Stimmen während der Visionsfindungsphase:
oh, unbeding rheinische Literatur - rheinische Geschichte, mir fällt ganz viel dazu ein - rheinische Zukunft, unbedingt, wir gestalten die Zukunft selbst - endlich mal wieder Kuchen backen, ich backe so viele ihr wollt - rheinisches Café, das ist so, wie früher bei uns Zuhause am Sonntag-Nachmittag - wir müssen unbedingt mal ein rein veganes Café machen - ein Mitmach-Bastel-Café wäre schön - unbedingt Sammeltassen - auf keinen Fall Sammeltassen

Beim "Rheinischen Café" können alle, die bei der Projektgruppe mitmachen, ihre Ideen einbringen und abwechselnd darf dann jeder mit Unterstützung der anderen sein Café-Projekt umsetzen.

Am letzen Sonntag ging es los. Das Thema war "Rheinische Literatur" und Ingrid, die diesmalige Haupt-Organisatorin hatte eine Lesung über Heinrich Heine und Düsseldorf zusammen mit Rolf vorbereitet.
Heinrich Heines Buch der Lieder

Aber zuerst wurde ein Buffet aufgebaut und die unterstützenden Projekt-Mitglieder hatten selbstgemachte Kuchen mitgebracht. Auch aus der Nachbarschaft kam ein Guglhupf.

Draußen auf der Straße wurde eine Plakatwand mit Einladung zu Kaffee und Kuchen aufgestellt. Tische wurden auf der Terrasse und in den Räumen zusammengeschoben und mit bunten Tischdecken und gepflückten Dahlien, Sonnenblumen und Kapuzinerkresse aus dem Hinterhof versehen.

Fair gehandelter Kaffee landete in Filtertüte Nr. 4 im Kaffeeautomat, der von da an im Dauereinsatz lief.


Das Kuchen-Buffet bestand aus Aprikosen-Riemchen, Kaltem Hund, Dinkel-Apfel-Vollkorn-Streusel, Hefe-Schnecken, veganem Käsekuchen, Pflaumenkuchen (Prumetaat), Guglhupf und Heinrich Heine Törtchen aus selbstgemachtem Blätterteig mit Karamell-Apfel-Füllung....

Hier findet ihr die Rezepte!

Um 16 Uhr bekam man Einblicke in die Welt Heinrich Heines. Besonders interessant war die Beschreibung der Geschichte. Bissig war sein Blick auf die Persönlichkeiten und Zustände seiner Zeit in Düsseldorf und darüber hinaus.
Besonders zu Herzen gehend für mich, das Gedicht über die schlesischen Weber, welches furchtbares Leid beschreibt.

Dieses Gedicht regt mich wieder dazu an, ein Design für ein Dorf zu versuchen. Wie muss ein Dorf gestaltet sein, damit es den Menschen dort gutgeht? Dazu mehr in einem anderen Post.

Am nächsten Sonntag geht es weiter mit der Reihe der wöchentlichen Cafés. Während einer japanischer Tee-Zeremonie beim "Café du thé" (immer am 3. des Monats) kann man um 15 Uhr japanische Köstlichkeiten mit grünem Tee in selbstgetöpferten Teeschalen genießen.


Montag, 15. September 2014

Schönheiten in meinem neuen Garten

Re-skilling - wie baue ich mein Gemüse selber an

Ich teile mir meinen neuen kleinen Garten mit einem Heer von Schnecken -  und meine Hauptbepflanzung ist der Giersch und die gelb blühende (nicht sehr schmackhafte) indische Scheinerdbeere.
Ich habe den Garten sehr verwildert übernommen und es ist eine kleine Herausforderung für mich, in diesem Jahr nur viel zu beobachten und nicht dem Druck außenstehender Beobachter und dem Vorbild von Nachbargärtnern zu folgen.
Der Garten hatte zum Teil schon ein sehr schönes naturnahes Design, das von mir langsam freigelegt  wird.


Lustige Sprüche wie "so was wäre in unserer Gartenanlage nicht erlaubt" und "was erntest du denn hier überhaupt" sind die freundlicheren Kommentare besuchender Mitbürger...

Aber hätte ich sonst diesen wundervollen Milchstern entdeckt?



Dabei ist es nur mein ganz eigener Ansatz, mit dem Garten umzugehen und nicht gleich alles in eine gewinnbringende Nutzfläche für einjährige Gemüse umzuwandeln und auch den als (UN)-kraut betitelten Pflanzen einen Raum zu geben.

Aber die Geduld wird auch immer wieder belohnt.


Donnerstag, 11. September 2014

Sonntags-Café-Rezepte der Gruppe Slowfood Youth Düsseldorf

 

 

R E Z E P T E vom  SONNTAGSCAFÉ am 7. September 2014

Zucchinikuchen (vegan)


300 g Zucchini
280 g Vollkornmehl
180 g Sonnenblumenöl
1 Packung Backpulver
1 Schuss Zitronensaft
100 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1 gehäufter TL Anis
Prise Salz
evtl. Wasser

Zucchini raspeln und mit allen Zutaten außer dem Wasser vermischen. Nach Bedarf ein wenig Wasser hinzugeben (max. 50ml), die Zucchini gibt in der Regel ausreichend Feuchtigkeit ab.
Teig in einer Kuchenform bei 180°C (Umluft) ca. 40min backen. Evtl. oben abdecken, damit er nicht zu braun wird.
Der Kuchen kann je nach Geschmack mit einer Schokoladenglasur überzogen und mit Nüssen bestreut werden.

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Apfel-Zimtschnecken


für ca. 20 Stück
40 g frische Hefe
500 ml lauwarme Milch
150 g weiche Butter
1 Ei verquirlt
850 g Mehl
1/2 TL salz
150 g Zucker
2 TL gemahlener Kardamom

Füllung:
150 g flüssige Butter
100 g Zucker
4 TL Zimt
2-4 Äpfel, geschält und in kleine Stücke geschnitten

Hefe mit der warmen Milch verrühren. Erst die Butter, dann das Ei unterrühren. Mehl, Salz, Kardamom und Zucker dazugeben. So lange rühren bis ein glatter Teig entsteht. Nun 5 Minuten auf einer bemehlten Fläche kneten und mindestens eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
Für die Füllung Butter, Zucker und Zimt in einer Schüssel mischen. Den Teig halbieren und zu zwei Rechtecken ausrollen. Die Füllung gleichmäßig darauf verteilen und Apfelstücke in den Teig drücken. Aufrollen und in etwa 2 cm breite Scheiben schneiden.
Auf mit Backpapier vorbereiteten Backblechen verteilen und erneut ca. 10–15 min gehen lassen.
Im vorgeheizten Ofen bei 220°C etwa 15 Minuten goldig backen.

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Montag, 8. September 2014

Ein Café - organisiert von der Slowfood Youth Gruppe Düsseldorf


Die Stimmung war sehr schön. Rot-weiß-karierte Tischdecken und bunte Sommerblumensträuße in Tomatensaucen-Flaschen mit Häkelrand luden zum genießen der leckeren Kuchen und zu Gesprächen ein.


Und köstliche Speisen gab es beim Slowfood Café -
Karthäuser Klöße, hergestellt aus harten Brötchen, Apfel- und Pflaumen-Crumble, Zimtschnecken gemäß "wiedererkennbarem Schnecken-Logo der Slowfood-Gruppe", Zucchini-Kasten-Kuchen aus geretteter Zucchini.... und die Vanille-Sauce passte nach meinem Geschmack zu allem!
Dazu gab es frisch gepressten Trauben- oder Apfelsaft.

Zimtschnecken auf dem Blech

Um eine bewusste Esskultur und um einen nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln geht es den Slowfood-Leuten.


Freitag, 5. September 2014

Tiny houses - winzige Häuser - eine Ergänzung unserer Wohnkultur


In Amerika gibt es eine starke Tiny-House-Bewegung. Menschen kaufen sich ein kleines Stück Land und leben in einem sehr kleinen Haus, das oft, versehen mit Solar-Anlage und Kompostklo, weitgehend energieautark ist.

In diesem englischen Video sieht man solch ein kleines Haus, das mit vielen recycelten Materialien gebaut und ausgestattet wurde: Salvaged tiny house studio

Oft sind die kleinen Häuser fahrbar, so dass man die Region wechseln kann.
Hier baut sich ein Student ein fahrbares tiny house: Tiny house on wheels

Relativ teuer, aber interessante Ideen bei der Innen-Einrichtung und ein kostenloser 7-Tage-Tiny-house-construcion-eCourse: Couple builds own tiny house

Und hier noch eine "Tiny Wohnung" in der Stadt: Tiny apartment

Ich finde, das wäre bei uns in Deutschland eine sinnvolle Ergänzung unserer Wohnkultur, die Menschen mit einem einfachen Lebensstil frei von Miete und einigen Nebenkosten machen würde!


Dienstag, 2. September 2014

So war`s beim Tauschring-Kongress in Freiburg

ein (sehr laaanger) Bericht

Meine ersten Erfahrungen bei einem Tauschring-Kongress beim Bundes Arbeits-Treffen der Tauschringe BATT-Aktiv 2014 in Freiburg vom 28.5. bis 1.6.2014.

Besonders möchte ich auch mit euch teilen, welche gute Ideen es dort gab, um so einen Kongress unkompliziert zu organisieren und eine gute Vernetzung zu ermöglichen





Diesmal hatte der Talente-Tauschring Freiburg zum Kongress mit dem Motto „Tauschen in Europa“ eingeladen und ein Organisations-Team hatte den 5-tägigen Kongress vorbereitet und begleitet.

Etwas über den Aufbau, den schönen Ort und erste Kontakte

Poster auf Wegschildern, gebastelt aus umgedrehten Werbeplakaten der gerade vergangenen Wahl, wiesen mir den Weg von der Straßenbahnhaltestelle zur Michael-Schule, einer Waldorf-Schule mit heilpädagogischem Hintergrund.

Am Mittwoch Nachmittag war Aufbau und Ankunft und so wurde in der Eingangshalle zu Beginn die Rezeption aufgebaut.

Zunächst war sie mit Elisabeth vom Münchener Tauschring besetzt, die sehr freundlich und offen war, und alle Fragen rund um den Kongress und die bundesweite Tauschring-Szene beantwortete.

Bundes-Arbeits-Treffen werden überregional organisiert. Auf diese Weise wird das Team des Tauschrings vor Ort unterstützt.
Dorina, Lutz und viele andere Leute vom Münchener, Büdinger und anderen Tauschkreisen halfen dabei mit, das Küchenteam zu organisieren und viele Vorarbeiten zu leisten.


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