Düsselblume

Gärtnern und was mich sonst noch so interessiert...

Freitag, 27. April 2012

die ersten Apfelbäume blühen



fnnf 17/2012





April 2012


die ersten Apfelbäume blühen








Hier ist ein kleiner Dorfplatz zwischen Häusern von Apfelbäumen umgeben.

Ob das ein Klarapfel ist? Das sind ja die ersten Äpfel, 
die schon im Juli reif sind.
Ich werde dort mal jemanden ansprechen und es herausbekommen.






Die Apfelblüte ist ein phänologischer Anzeiger für den beginnenden Vollfrühling.  
In früheren Zeiten hat man diese Phänomene in der Natur zum Anlass für die eigenen Aussaaten genommen.



Montag, 23. April 2012

Birnen und Bienen


Birnenblüte in der Urdenbacher Kämpe



Am südlichen Stadtrand von Düsseldorf liegt ein großes Naturschutzgebiet mit sehr alten Apfel- und Birnbaumwiesen. Viele dieser Obstwiesen sind zwischen 1890 und 1940 angelegt worden.

Es ist inzwischen die einzige uneingedeichte Auenlandschaft am Rhein.




Eine weitere Besonderheit dieses Gebietes ist es, daß es hier das einzige rechtsrheinische Römerkastell gibt, auf dessen Mauern Haus Bürgel entstanden ist..

Der Rhein änderte ungefähr 1374 einmal seinen Verlauf und hinterließ das Kastell auf seiner rechten Seite.


In Haus Bürgel befindet sich u.a. die Biologische Station, die das Gebiet betreut und die seit Anfang der 80er Jahre dafür sorgt, daß dort neue Apfel- und Birnenbäume alter Sorten gepflanzt werden.



So sieht es in der Urdenbacher Kämpe aus:



Skudden, eine alte Schafrasse, weiden auf einer Obstbaumwiese









 
Überall blüht das Wiesenschaumkraut






Freitag, 20. April 2012

Pflanzen vorziehen Teil 1 - April 2012

Für die Projekte faszinierend natürlich - natürlich faszinierend und 12 kleine Selbstversorgerschritte aus dem grünen Himmel zeige ich euch, was sich in der letzten Woche erstaunliches auf meiner Fensterbank abgespielt hat.

Nein, das Saatgut war ausnahmsweise nicht aus dem wunderbaren Samentauschpaket, das von Annika auf die Reise geschickt wurde und gerade durch Europa kursiert. Aber daraus habe ich einiges anderes im Anzucht-Versuch.

Hier geht es um eine Wildtomate, die ich letztes Jahr geschenkt bekommen habe. Einige Samen von ihr habe ich für dieses Jahr getrocknet.
Die Wildtomaten gelten als sehr widerstandsfähig. Sie entwickelte sehr viele kleine Tomaten, und, obwohl sie keinen Regenschutz hatte, hat sie keine Tomatenkrankheiten bekommen


Hier zeige ich euch, wie ich die

rote Murmel, eine Wildtomate

auf meiner Fensterbank vorziehe


Ich zeige die Tomate, weil sie ein wenig schneller heranwächst, als der Muskateller-Salbei,  der auch schon gekeimt ist und den ich ja dann auch als Tee verwenden kann, wie beim Projekt 12 kleine Selbstversorgerschritte erwähnt.


Gerade habe ich von einer Gärtnerin gelernt, daß man, um Saatgut zu gewinnen, nie die vom Stiel aus gesehen erste oder auch die letzte Tomate an einer Rispe nimmt, sondern z.B. die zweite. Aus welcher Tomate genau meine Samen stammen, kann ich jetzt leider nicht mehr sagen.

Zunächst wollte ich mir auf dem Friedhof die weggeworfenen Plastiktöpfchen der Primeln und sonstiger Blumen, die dort gerade viel gepflanzt werden, mit dazu passenden Paletten, in die die Töpfe reinpassen, holen.
Der Friedhof, den ich besuchte, hatte aber inzwischen ein anderes Müllkonzept, so daß ich bis in die Tiefen sehr großer Tonnen hätte tauchen müssen, um dort etwas herauszufischen.

Gott sei Dank hat mir die angrenzende Gärtnerei dann Töpfe mit allerdings leider durchlässigen Plastikpaletten dazu geschenkt.
 



Diese Paletten sind praktisch zum Transport, wenn man die vorgezogenen Pflanzen zu Pflanzentauschbörsen o.ä. mitnehmen will.



Dienstag, 17. April 2012

Schönes aus dem Ökotop im Erstfrühling 2012 (2)


Hier sind noch einige Fotos vom Osterwochenende 2012 im Ökotop

Noch steht die Apfelblüte bevor. Aber die Birnen und vieles mehr blühen schon. Es ist ein sehr kalter April, aber unterbrochen von vielen schönen sonnigen warmen Tage.

Dieser Ostersonntag war so ein Tag....


Die Birnenblüte hat begonnen.

Hier vor dem Büro...















Traubenhyazinthen neben dem Zugang zum Büro





hier sieht man die beginnende Kirschblüte



Freitag, 13. April 2012

fnnf 15/2012 Zartes aus dem Wald


Fotoprojekt fnnf Nr. 15/Anfang April 2012




Was ich in der letzten Woche im Wald entdeckt habe, seht ihr hier:


 
Zartes aus dem Wald



die blauen Veilchen liebe ich besonders




ein Wiesenschaumkraut hat sich in den Wald verirrt





und diese ganz junge Schlüsselblume war wirklich das allerzarteste, was ich entdeckt habe


Das erinnert mich an ein Rilke-Gedicht: "....nur weil ich Stärke erfuhr,  rühm ich das Zarte...."



Schaut mal hier vorbei: im grünen Himmel beim Fotoprojekt faszinierend natürlich - natürlich faszinierend gibt es sehr viele schöne Einblicke in die Natur.

Alles Liebe und einen schönen Start ins Wochenende wünscht euch Anke

Dienstag, 10. April 2012

Schönes aus dem Ökotop im Erstfrühling 2012 (1)

 


Blüten, Blüten, Blüten


In der Wohnsiedlung 

Mirabelle oder Kirsche ?
Ich bin mir nicht ganz sicher....





blaues Immergrün am Weidenzaun im Altengarten




 Jostabeere im Gemeinschaftsgarten



Sonntag, 8. April 2012

Magnolienblüte


Frohe Ostern wünsche ich euch!


Etwas früher im Jahr habe ich schon die Knospen gezeigt. Jetzt sind sie endlich aufgeblüht!

Inzwischen habe ich wohl fast jede Blüte der vielen Magnolienbäume im Volksgarten fotografiert ;-)

Hier zeig ich euch drei Magnolienfamilien....



Abseits im Park...





















Magnolien am Wegesrand...






Freitag, 6. April 2012

Zartes in der Natur






Weitere Bilder aus der Natur findet ihr in Annikas Fotoprojekt 




Das Zarteste, was ich letze Woche gesehen habe, waren die Blüten von Wildkirschen und Rosmarin.

 
Hier seht ihr die Bilder:


auf der Nordbahntrasse in Wuppertal







Dieser Rosmarin blühte in einem alten Gewächshaus in Erkrath



Mal wieder nicht die allerschärfsten Bilder.... Aber immerhin kann man die Blüten erkennen ;-)


Ja, und dann ist mir noch diese Kuhschelle begegnet. Sie stand in einem Blütenteppich in dem alten Bauerngarten, in dem auch das Gewächshaus war.





Sieht doch wirklich aus, als ob es Kuhschellen wären, finde ich???


Am Sonntag gibt es hier ein Meer von Magnolienblüten. Kommt vorbei!



Schöne Ostertage wünsch ich euch!

Liebe Grüße        Düsselblume

Sonntag, 1. April 2012

Sauerteig-Gespräche

Vor kurzem hatte ich ein längeres Gespräch mit einem Demeter-Bäcker zum Thema Sauerteig.

Ich habe es ungefähr so behalten (ohne Anspruch auf 100 %-ige Richtigkeit):

Er sagte, daß man zuallererst Obst fermentieren lassen könnte.

Man schneidet Obst nach Wahl klein (z.B. Apfel, Birne, Banane - auch gemischt), macht damit ein Marmeladenglas halb voll und schüttet es mit kaltem Wasser auf.

Diesen Ansatz läßt man drei Tage stehen.

Dann müßte ein deutlicher Fermentierungsprozess eingesetzt haben, d.h. es muß nach Alkohol riechen und einige Blasen müssen enthalten sein.

Die Flüssigkeit fängt man auf. Diese wird verwendet, um einen Sauerteigansatz herzustellen.

Man rührt Mehl dazu, bis es eine breiige Konsistenz hat (Mehlmenge merken). Dieses läßt man dann vier Stunden stehen. Dann müssen sich schon deutlich Bläschen gebildet haben.

Sehr gut geht es mit reinem Roggenmehl. Allerdings backt er seine Brote immer mit Dinkelsauerteig, da dies allgemein besser vertragen wird.

Nun tut man nochmal die gleiche Menge Mehl und lauwarmes Wasser dazu, aber so, daß es eine etwas festere Konsistenz hat und läßt es nochmal vier Stunden stehen.

Diesen Sauerteigansatz kann man dann vier Wochen im Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren.

Um Brot herzustellen nimmt man nun 1 kg Mehl.
Davon nimmt man 300 g um einen Vorteig herzustellen. Dazu nimmt man einen Eßlöffel des Sauerteigansatzes und ca. 250 - 300 ml lauwarmes Wasser.

Dieser Vorteig muß für ein reines Roggenbrot 16 Stunden stehen gelassen werden. Ein reines Dinkelbrot wird ungefähr 10 Stunden brauchen. Temperatur bei beidem möglichst 30 Grad.

Von diesem Vorteig nimmt man nun wieder einige Eßlöffel in ein Schraubglas in den Kühlschrank, sofoern der vorige Ansatz schon aufgebraucht war.

Den restlichen Vorteig mischt man nun mit 700 Mehl, Salz und Wasser zu einem Brotteig.

Diesen kann man dann in gefettete Kastenformen geben und läßt ihn so 40 Minuten gehen (eine sehr, sehr viel längere Gehzeit, wie ich es bei meinem letzten Versuch gemacht habe, ist wohl doch nicht so gut).

Bei kleineren Kastenformen backt man entweder im vorgeheizten Ofen bei 240 Grad eine halbe Stunde. Irgenwie scheint das aber bei mir zu kurz zu sein. So kann ich auch bei 230 Grad 45 Minuten backen.

Bestimmt hat jeder Bäcker seine ganz eigenen Wege, die zum guten Brot führen

Weitere Versuche folgen....



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