Düsselblume

Gärtnern und was mich sonst noch so interessiert...

Freitag, 30. März 2012

Phänologischer Anzeiger für den Erstfrühling - das Buschwindröschen




Mein Beitrag für Annikas Foto-Projekt faszinierend natürlich - natürlich faszinierend



Der Erstfrühling löst den Vorfrühling ab. 

Laut der folgenden Beschreibung kann man den Erstfrühling auch Hochfrühling, Vollfrühling 
oder Mittfrühling nennen: 



In der letzten Woche habe ich einige Anzeiger für den Erstfrühling gesehen. Blühenden Löwenzahn, Forsythie und wilde Kirschen...


Bei einer Wanderung  habe ich ganze Teppiche des Buschwindröschens gesehen. Hier sind einige Bilder



















Ich wünsche euch ein tolles Wochenende und eine schöne Zeit im Frühling...

Alles Liebe sendet Anke


Mittwoch, 28. März 2012

ein Frühjahrs-Vitamin-Getränk


Hier das Rezept für einen köstlichen Löwenzahn-Joghurt-Drink


Löwenzahn
Giersch
Schafgarbe
Wiesenlabkraut
Scharbockskraut

zusammen mit Stücken von 1/2 Apfel, 1/2 Orange, einem Schuß Apfelsaft, etwas Honig und 2 großen EL Joghurt pürieren.  Fertig!





Dieses Rezept stammt aus dem Buch

                           Delikatessen am Wegesrand - Un-Kräuter zum genießen
                                   Brigitte Klemme und Dirk Holterman




Beim "Selber sammeln" aber bitte ein genaues Bestimmungsbuch zur Hand nehmen und sich versichern, dass man auch das richtige Kraut püriert!


Vor einigen Tagen war ich mal wieder bei einem Workshop in Köln. Diesmal hat er in den schönen Räumen der Schreinerei Stadtwaldholz in Bayenthal stattgefunden.


Freitag, 23. März 2012

jede Menge Krokusse

 

 fnnf 12/2012

Kilometerweise Krokusse

Im Frühling gibt es seit einigen Jahren bei uns ein blaues Band, das sich am rechten Rheinufer im Rheinpark oberhalb der Deichmauer entlangzieht.

Es ist etwas schwierig, dort zu fotografieren, ohne jemanden auf dem Bild zu haben, 
der ebenfalls mit der Kamera unterwegs ist.

Hier sind einige Bilder:











Viele schöne Eindrücke von faszinierenden Naturereignissen findet ihr im Projekt 
faszinierend natürlich - natürlich faszinierend im grünen Himmel.

Alles Liebe sendet Anke

Sonntag, 18. März 2012

Ella von der Haide und ihre Filme

Gestern Abend waren wir in Köln, und haben uns einen Film von Ella von der Haide angeschaut.
Sie dreht in der ganzen Welt Filme zum Thema Gemeinschaftsgärten.

Im Zuge von zwei Tagen Seminar der urbanen Gärten Köln zusammen mit den Prinzessinnengärten Berlin hat Ella dort ihren Film

Eine andere Welt ist pflanzbar Buenos Aires 2003

vorgestellt.

Sie war gerade zu der Zeit in Argentinien, in der sich dort sehr viele neue Strömungen bildeten, die versuchten, mit dem Wirtschaftszusammenbruch umzugehen.

Ihr Film zeigt ihre Suche nach urbanen Gärten in Buenos Aires - und sie stellt drei von inzwischen ungefähr 2000 kleinen und großen Gartenprojekten vor, die sich dort gebildet haben.
In diesen Gemeinschaftsgärten wird das Gemüse meist an Ort und Stelle für die Gärtner und die Nachbarschaft verarbeitet und gekocht.

Bei Vor- und Nachgesprächen zum Film zeigte sie ein Bild von Buenos Aires, in dem bis dahin das gärtnern gar keine Rolle für die Bevölkerung gespielt hatte.

Eine Kultur von Einfamilienhäusern mit kleinen Stadtgärten z.B. oder auch Schrebergärten gab es dort nicht. Gärtnerisches Wissen war so gut wie nicht vorhanden.

Viele Menschen zogen vom Land in die Stadt, aber auch sie brachten von dort kein gärtnerisches Wissen mit, denn auch auf dem Land wurde durch eine industriell betriebene Landwirtschaft nicht gegärtnert.


Für Ella sind gerade die urbanen Gemeinschaftsgärten interessant, weil sie eine Stadtplanung von unten bedeuten.

Sie erzählte über Entwicklungen in den USA, die schon viel fortgeschrittener sind.

Dort beschäftigen sich die Menschen sehr stark mit dem Thema Lebensmittelgerechtigkeit.

So organisieren manche urbane Gärten kleine Märkte bei denen sie auch die Bio-Landwirte aus der Umgebung einladen.
Bei den Bio-Anbietern gibt es inzwischen oft einen Sozialtarif für Bedürftige, die dort durch Subventionen zu einem verbilligten Preis einkaufen können. Das hilft auch den Bio-Bauern sehr.

Bald veröffentlicht sie ihren gerade neu entstandener Film über die USA, den sie u.a. in den Städten Detroit und New Orleans gefilmt hat.


Die Initiative Wandelkino wird sie auch hier zu uns einladen, um ihre Filme zu zeigen und Gespäche mit ihr zu führen.


Linkliste:
http://eine-andere-welt-ist-pflanzbar.urbanacker.net/25-0-ella-von-der-haide.html#Mehr
http://de.wikipedia.org/wiki/Ella_von_der_Haide


freie Filme zum Thema Saatgut:
Zukunft säen - Vielfalt ernten! Saatgut bleibt Gemeingut - Teil 1/3

Zukunft säen - Vielfalt ernten! Saatgut bleibt Gemeingut - Teil 2/3

Zukunft säen - Vielfalt ernten! Saatgut bleibt Gemeingut - Teil 3/3 


Widerständige Saat - Deutsch

Freitag, 16. März 2012

Blühendes in der Stadt

 



In der letzten Woche habe ich die ersten Osterglocken und die ersten Tulpen entdeckt. 
Inzwischen blühen sie schon fast überall.
Und ein Rhododendron ist auch schon aufgeblüht.














Hier blühen Winterlinge


und Krokusse....




Es erscheinen auch schon die Blätter von der Hasel und vom Holunder.
Und sogar der Bärlauch hat schon einige Blätter ans Licht befördert.

Weiteres schönes entdeckt ihr im Fotoprojekt 
faszinierend natürlich - natürlich faszinierend im grünen Himmel

Ein schönes Wochenende wünscht euch Anke


Mittwoch, 14. März 2012

Sauerteig-Brot herstellen




                                    

Endlich habe ich es mal wieder geschafft, mich dank des Projektes  


damit zu beschäftigen, Brot zu backen.


Da ich länger nicht dazu gekommen bin, mußte ich mich auch erstmal wieder mit der Herstellung des Sauerteigs beschäftigen.
Mein letzter Sauerteig war leider irgendwann nicht mehr zu gebrauchen.


Aber es war auch diesmal wirklich ganz einfach. Und obwohl ich das Rezept einfach abgewandelt habe, hat es trotzdem geklappt.
Für den Sauerteig braucht man nur Roggenmehl, Luft und lauwarmes Wasser.

Um die Brote dann zu backen habe ich in diesem Fall 600 g Roggenmehl (im Sauerteigansatz) und 700 g Dinkelmehl genommen. Meist habe ich eine Mischung von 700 g Roggenmehl und 300 g Dinkelmehl.

Ein wenig Angst hatte ich, daß es bei den doch eher kühlen Temperaturen gar nicht klappen würde, da in verschiedenen Anleitungen empfohlen wird, den Ansatz bei eher warmen Temperaturen herzustellen.

Ich habe ihn einfach mit einer Folie versehen und einem Küchenhandtuch drüber auf dem Tisch stehen lassen.

 Roggenmehl mit lauwarmen Wasser vermischt ergibt nach drei Tagen den Sauerteig

Laut Rezept sollte ich an zwei Abenden 100 g Mehl nehmen und 150 g lauwarmes Wasser untermischen.
Ich habe aber einfach 200 g genommen und 300 g Wasser, da ich nachher noch einige Löffel Sauerteig zur Sicherheit einfrieren wollte.
Auch habe ich von dem fertigen Sauerteig ca. 150 g für das nächste backen in ein Schraubglas in den Kühlschrank gegeben.
Am dritten Abend habe ich dann 200 g Mehl und nur einige wenige Eßlöffel Wasser genommen, damit die Konsistenz nicht mehr so dünn ist.

Und so hatte ich dann noch eine relativ große Menge Sauerteig, um ihn dann mit ca. 700 g Dinkelmehl zu vermischen.
Zuvor aber einige Löffel Sauerteig für das nächste backen zur Seite tun. Manche verkrümeln es mit Mehl, lassen es trocknen und heben es so auf. Ich persönlich hebe - wie oben beschrieben - etwas im Kühlschrank und auch mindestens eine Portion eingefroren auf.

Ach so, ja, an dieser Stelle Saaaalz nicht vergessen! 20 g (am besten abwiegen) je Kilo Mehl!!!


Sonntag, 11. März 2012

die Alternativwährung Minuto

Vor kurzem habe ich an einem Übungsabend zum Thema Minuto-Zeitgutscheine teilgenommen..

Schon letzten Dezember hat Konstantin Kirsch, der den Minuto im Kasseler Raum eingeführt hat, hier in unserer Gegend einen Vortrag zu dem Thema gehalten.



Ich persönlich finde eine solche Alternativ-Währung interessant, damit man im Falle einer weiteren Finanzkrise weiter handlungsfähig bleibt und direkt eine Alternative zu dem dann vielleicht nicht mehr funktionierenden Geldsystem hat.

Hier ist ein längeres Interview mit ihm, indem er die Entwicklung des Minutos darstellt:
Konstantin Kirsch Vortrag Minuto Okt. 2010

Ein kürzeres Interview aus dem November 2011 mit Konstantin Kirsch findet ihr hier: www.sunpod.de/Konstantin Kirsch

Minutos sind juristisch Inhaberschuldverschreibungen und sinngemäß sind es Gutscheine für Waren oder Dienstleistungen.

60 Minutos entsprechen ungefähr dem Wert einer Stunde qualitativ hochwertiger Arbeit von jemandem, der eine Ausbildung in der Tätigkeit gemacht hat. So kann jeder seine Angebote ungefähr selbst einschätzen.

                                                           Minuto-Formular

Man muß sich noch länger mit dem System beschäftigen, um Mechanismen, wie sie auch im normalen Arbeitsmarkt vorkommen, z.B. daß jemand durch Billigangebote die Preise unterwandert, zu verhindern.

Wenn man Minutos ausstellen will, die man auf der Seite http://www.minuto-zeitgutscheine.de/  ausdrucken kann, dann schreibt man auf die Rückseite Tätigkeiten, die man bei der Rückeinlösung des Gutscheins einlösen würde.

Dazu muß man sich erstmal überlegen, was kann ich/will ich als Gegenwert anbieten? Was können andere brauchen?
Nach  erprobten Gesetzen aus der Permakultur ist drei eine gute Zahl. Man pflanzt z.B. drei Apfelbäume, zur Sicherheit und damit sie sich gegenseitig bestäuben.
So müssen DREI Personen den Minuto unterschreiben - man selber und zwei Bürgen, eine weibliche und eine männliche Person.
Dieser Minuto-Gutschein ist ab Ausstellungsdatum 5 Jahre gültig.

Am besten fängt man im persönlichen Umfeld an, mit Nachbarn, Bekannten oder im Einzelhandel in der näheren Umgebung, indem man fragt, ob sie an dem Minuto-Projekt teilnehmen wollen.


Freitag, 9. März 2012

Baum am See



das Fotoprojekt fnnf 10/2012  aus dem grünen Himmel bietet euch viele weitere schöne Einblicke in die Natur


Ein ruhiger Ort zum rasten im Park






Bald zeige ich euch die Lilien, die dort in der Nähe wachsen.  Man sieht schon ein wenig von ihrem Grün.


Alles Liebe wünscht euch Anke

Dienstag, 6. März 2012

Schönes aus dem Ökotop im Vorfrühling

Eigentlich sieht es bei uns in der Landschaft noch sehr karg aus, aber dadurch kommen die Gebäude und die Konturen der Landschaft viel besser zur Geltung.





Auch die alten Fruchtstände der Karden fallen jetzt viel mehr auf.





Man sieht verschlungene Wege und alte schöne Zäune und Tore, die sonst zugewachsen sind und Hütten die sonst hinter Hecken verschwinden.








Ab und zu sieht man einen Krokus irgendwo in Wiese und Beeten.
















Und ich freu mich über jedes bißchen Farbe und jede neue Blüte, die ich irgendwo entdecke. Die Weiden haben Kätzchen, neben den Hecken blühen vereinzelt Kornelkirschen.












 Man entdeckt Schneeglöckchen im Laub....






Überall sind schon die ersten Anzeichen, daß es dem Frühling entgegen geht.

Alles Liebe wünscht euch Anke

Freitag, 2. März 2012

Phänologischer Anzeiger für den Vorfrühling - die Kornelkirsche



Laut dem phänologischen Kalender ist es Vorfrühling.

Die Kornelkirsche ist hier endlich aufgeblüht. Und sie ist ein Bote für diese Jahreszeit.
Das phänologische Jahr ist in 10 Jahreszeiten aufgeteilt und richtet sich nach den tatsächlichen Gegebenheiten in der Natur.

Und die Aufgabe in diesen Wochen im Fotoprojekt faszinierend natürlich - natürlich faszinierend aus dem grünen Himmel besteht darin, Ausschau nach einem phänologischen Anzeiger zu halten.


In der frostigen Zeit in den letzten Wochen konnte man schon die gelben Knospen erkennen.


Und da ist sie....



Auf diesem Bild war es schon ein wenig dunkel, als ich sie fotografiert habe (aber endlich habe ich eine Collage Bild in Bild gemacht).

Sonst habe ich bisher Haselblüte, Winterjasmin und Schneeglöckchen als Anzeiger gesehen.


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