Düsselblume

Gärtnern und was mich sonst noch so interessiert...

Sonntag, 30. Oktober 2011

Wasser ist Leben

Sepp Holzer hat ein einfaches System entwickelt, wie man auch in von Verwüstung bedrohten Regionen durch Retentions-Anlagen einen gesunden Wasserhaushalt schafft.

Hier ist ein Film, wie er das im Friedensforschungs-Zentrum Tamera in Portugal bewerkstelligt hat:


WASSER IST LEBEN - Die Wasserretentionslandschaft von Tamera (deutsch)




Freitag, 28. Oktober 2011

Alleine im Grünkohl

Für Annikas Fotoprojekt im http://im-gruenen-himmel.blogspot.com/ habe ich diesmal eine Mohnblume fotografiert:







Alleine im Grünkohl









Lieber Gruß von duesselblume

Mittwoch, 26. Oktober 2011

der Biomeiler nach Jean Pain (heißes Wasser und Gas durch Holzabfälle)

Hier gibt es zwei sehr anschauliche Filme, in denen gezeigt wird, wie man einen Biomeiler baut, der mit   Holzabfällen Gas produziert und Wasser für den Haushalt erhitzt:

Der Biomeiler nach Jean Pain Teil 1




Was macht man mit den Abfällen, die sowieso in der Natur entstehen, wie z.B. viele Holzabfälle, die im natürlichen Kreislauf nicht gebraucht werden?

 
Hier geht es weiter:
Der Biomeiler nach Jean Pain Teil 2



In unserer Region gibt es auch ein Biomeiler-Projekt in Leverkusen, welches wir während einer Pflanzaktion von einem Erntewald kennengelernt haben. 

Ich finde solche Projekte sehr interessant, weil sie, nachdem man sie einmal angelegt hat,  in sich geschlossene Systeme sind, mit denen man noch Abfälle verwertet, die Energie liefern, regional und umweltfreundlich sind und einen wieder ein Stück frei machen davon, seinen Alltag damit zu verbringen, Geld für ständig wiederkehrende Verpflichtungen zu verdienen.



Dienstag, 25. Oktober 2011

das occupy-Düsseldorf-Camp an der Johanneskirche

Jede Woche Demonstration Occupy Düsseldorf - Echte Demokratie Jetzt! 

Immer Samstags, Treffpunkt Hbf, 15-18 Uhr



Heute haben Inge und ich das Camp besucht, welches vor 1,5 Wochen nach der
1. Samstags-Demo am 15.10.2011 neben der Johanneskirche entstanden ist.

Viele nettediskussionsbereite Leute mit einem offenen Herzen sind dort in einem
großen Gemeinschaftszelt mit Küchendienst, Computerarbeit und der Beratung von
Vorbeikommenden beschäftigt.




Ein Teil der Gemeinschaftsküche ist zu einer kleinen Feldküche mit einem prima Gaskochergestell und einem kleinen Holzofen, der aus einem Faß gemacht ist, eingerichtet.




Jeden Abend gegen 19 Uhr findet eine Vollversammlung statt, die man auch per livestream mitverfolgen kann: http://www.livestream.com/occupyduesseldorf/


Es gibt einen Büchertisch, zu dem jeder die ihm wertvollen Bücher beigesteuert hat.



Der Grundgedanke dieser Bewegung ist hier sehr schön zusammengefasst:

Wir sind eine Bewegung des Gefühls....

http://www.sein.de/gesellschaft/zusammenleben/2011/occupy-together-manifest-des-gefuehls.html


Hendrik, Hanno und Inge im Gemeinschaftszelt



Hier ein Interview mit Hendrik bei dem Düsseldorfer Sender Center TV:



Freitag, 21. Oktober 2011

Workshop Erkältungsmedizin selbstgemacht - ein Balsam

Gestern haben wir bei einem sehr schönen Workshop in Köln mitgemacht und dabei fünf natürliche Mittel zur Behandlung von leichten Erkältungskrankheiten hergestellt.




Ein langer Tisch bestückt mit allem nötigen Zubehör wie Mörser, frische Kräuter (Spitzwegerich, Salbei, Rosmarin, Zitronenmelisse.....), Honiggläser, Karaffen, Induktionskochplatte, 38 %-iger Schnaps und viel weiteres Zubehör stand in dem kleinen Pavillon des Ehrenfelder Obsthains Grüner Weg bereit.

Wir stellten einen Balsam (Salbe), eine Ur-Tinktur, einen Spitzwegerich-Fenchel-Honig und einen Öl-Auszug her.
Interessant war auch der Salzwasser-Wickel für den Hals.

Vorstellen möchte ich hier den Balsam:

Bei trockenem Husten wählt man am besten die Rosmarin-Minz-Mischung, bei verschleimten eher die Melissen-Majoran-Variante.

Auf einer Induktionsherdplatte wurde Butterschmalz, auch Butterreinfett genannt, mit den jeweiligen etwas zerkleinerten Kräutern im Wasserbad in einem Glasbehälter geschmolzen.
Hier eine Anleitung, wie man das Butterreinfett selber herstellen kann: http://www.enveda.de/magazin/envedatipps/ghee-ganz-leicht-selbst-gemacht.html.
Veganer nehmen vlt. Sonnenblumen- oder Olivenöl oder Kokosfett.
Die Kräuter haben in dem flüssigen erwärmten Schmalz unter rühren 20 Minuten gezogen. Dies ist die schnelle Variante.



Besser noch wirkt der Balsam, wenn man die Kräuter darin drei Wochen ziehen läßt.

Das so erhitzte Öl wurde durch Papier-Teefilter umgeschüttet, so von den Kräutern befreit und dann auf sehr kleine Tiegelchen verteilt. Nach abkühlen hat man einen schönen Balsam, den man bei Husten unter die Nase, auf die Schläfen oder auf das Brustbein reiben kann.




Die Haltbarkeit ist ca. ein 1/2 Jahr.

Wenn man eine richtige Grippe hat, sollte man aber besser einen Arzt aufsuchen.

Insgesamt war es ein sehr schöner Workshop. Wir haben auf Salbeiblättern rumgekaut und Königskerzenblütentee getrunken und jeder hatte natürlich auch seine eigenen Geheimrezepte, die dort ausgetauscht wurden.
Ich persönlich esse gerade jeden Tag einige Scheiben Rettich und vermute, daß ich deshalb von der gerade grassierenden Erkältungswelle verschont geblieben bin.

Ursula, die Heilpraktikerin, Inge, die Kräuterpädagogin und Niklas, der Organisator haben alles mit ganz viel Liebe vorbereitet und haben uns an ihrem Wissen teilhaben lassen.

Herbst




Der Herbst ist da.



Um mich ein wenig damit zu versöhnen, daß die Bäume die Blätter verlieren und man zum Teil jetzt schon nur noch mit einer warmen Jacke das Haus verlassen kann, überlege ich mir, was diese Zeit denn auch gutes hat?

Man kann die Vorräte aufbrauchen, die man im Frühling und Sommer angelegt hat.
Man kann Spieleabende in der Wohnung machen und dazu heißen Apfelsaft trinken.
Man kann die dicken Socken anziehen, die man unter Mühen mal gestrickt hat und kann sich zu Strick- und Nähnachmittagen treffen.
Man kann Kräutermedizin für Erkältungen selber machen (habe ich gestern etwas in einem kleinen workshop drüber gelernt).
Jetzt ist die Zeit für Wanderungen, weil es nicht mehr so heiß ist, aber auch noch nicht zu trist in der Natur.




Ein Rilke-Gedicht

Herbst

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

Aus: Das Buch der Bilder


Lieber Gruß von Anke




Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...